Methodik & Bewertungs-Rubrik
Zuletzt geändert: Am 21. September 2026 wurde eine falsche Angabe über die Betreiber-Akte berichtigt: Dort stand, der Code rechne die Alterung seiner Aussagen gegen den Kurs und ein Urteil nehme eine neutrale Partei vor. Beides trifft es nicht: Die Alterung ist bei jeder Akte eine Einschätzung des Betreibers (§ 6) – dieselbe Rubrik für alle, jede Entscheidung begründet und über den Quell-Link nachvollziehbar. Bei fremden Akten steht er außerhalb, bei der eigenen nicht; deshalb trägt sie keine Quote. An keiner Zahl ändert die Berichtigung etwas. Davor: Am 20. September 2026 ist TruEdge ein Überblick mit Türen geworden – zehn Module, jedes unter eigener Adresse (§ 9); an keiner Zahl und an keiner Regel ändert das etwas. Davor: Seit dem 17. September 2026 zeigt das Logbuch, wer sich festlegt – der Anteil selbst genannter Fristen je Akte, eine reine Anzeige, keine Quote ändert sich (§ 8, im Korrektur-Protokoll dokumentiert). Davor: Seit dem 12. September 2026 löst auch eine neutrale Aussage eine These im selben Zeithorizont ab (§ 6, ab Stichtag, nicht rückwirkend – im Korrektur-Protokoll dokumentiert); am selben Tag hat das Radar seine heutige Form bekommen (§ 4: Bänder, Kursverlauf ab der ältesten offenen Aussage, „Entschieden heute" mit Grund, § 5). Davor: Der Regime-Test („stur bärisch/stur bullisch") ist am 1. September 2026 entfallen – Ausbau im Korrektur-Protokoll dokumentiert. Davor: Bewertungslogik-Rollout vom 29. August 2026 – Ablösung und Verkürzung bei Lagerwechsel (§ 6), automatischer Monatsabschluss statt redaktionellem Häkchen (§ 7), Gehalten-Quote mit gewichteter Zusatz-Lesart (§ 8), Korrektur-Protokoll ohne Monatsgrenze (§ 12). Seit Ende August halten wir zudem fest, womit eine Aussage begründet wird (§ 1).
True₿ias ordnet öffentliche Markteinschätzungen von Bitcoin-Influencern ein. Alle Einordnungen sind redaktionelle Werturteile – subjektiv, aber nach festen, hier offengelegten Kriterien. Diese Seite ist unsere Selbstverpflichtung: Nach denselben Maßstäben bewerten wir jeden – unabhängig von Person, Reichweite oder Richtung der Aussage.
1. Was wir erfassen
Grundlage sind ausschließlich öffentlich zugängliche Aussagen der genannten Personen (abgerufen über die offizielle X-API). Wir übernehmen keine Volltexte, sondern verfassen eine kurze Zusammenfassung in eigenen Worten und verlinken die Originalquelle. Eine KI (Claude) darf dafür Entwürfe vorschlagen – aufgenommen und eingeordnet wird jede Aussage erst nach menschlicher Prüfung und Freigabe. Nicht jede Äußerung wird erfasst: Wir nehmen Aussagen auf, die eine erkennbare Markteinschätzung zu Bitcoin enthalten.
Enthält ein Beitrag Bilder (in der Regel Kurs-Charts), fließen auch diese in die KI-Vorverarbeitung ein: Erkennbare Kursmarken, Level und die Aussage des Charts werden für den Entwurf mit ausgewertet – gerade bei Posts, deren eigentliche These nur im Chart steckt. Die Bilder selbst speichern und veröffentlichen wir nicht; es gilt dieselbe Regel wie für den Text (Details in der Datenschutzerklärung).
Womit wird begründet? Seit Ende August 2026 halten wir zu jeder neu erfassten Aussage zusätzlich fest, worauf sich die Person beruft – als Schlagworte aus einer festen Liste von rund 30 Begriffen (z. B. Chart-Technik, ETF-Flows, Halving/Zyklus, Geldpolitik, On-Chain-Daten). Die KI schlägt die Schlagworte vor, übernommen werden sie erst nach menschlicher Prüfung – wie alles andere auch. Die Schlagworte ändern keine Bewertung; sie beantworten eine eigene Frage: Womit argumentiert diese Stimme – und womit die Influencer? Ausgewertet wird das im Tiefenprofil jeder Akte: Stimmungs-Verteilung, Zeithorizont-Profil und die meistgenutzten Begründungs-Metriken je Zeitraum, für alle sichtbar. Ältere Aussagen (vor Ende August 2026) tragen noch keine Schlagworte.
Welche Art von Aussage ist es? (seit 9. September 2026) Zu jeder neu erfassten Aussage halten wir fest, wie sie überhaupt überprüfbar ist – vorgeschlagen von der KI, bestätigt von Hand wie alles andere. Vier Arten, Mehrfachnennung möglich: Richtung mit Zeitraum (gegen den Kursverlauf im Zeitfenster prüfbar), Preisziel (gegen die genannte Kursmarke), Muster oder Abfolge („erst X, dann Y") und Haltung – eine Meinung ohne Ziel und ohne Frist, die sich nur redaktionell beurteilen lässt. Die Art ändert keine Bewertung. Sie beantwortet die Frage, aus welchem Stoff eine Akte besteht, und steht deshalb als eigene Zeile in der Akte („X gegen Fenster geprüft · Y gegen Ziel · Z redaktionell beurteilt"). Das ist auch die Voraussetzung für einen ehrlichen Vergleich mit einer urteilsfreien Haltung: Vergleichbar ist nur, was eine Richtung mit Zeitraum behauptet. Für Aussagen aus der Zeit davor leiten wir die Art aus den vorhandenen Feldern ab – abgeleitet, nicht bestätigt; im Datensatz steht nichts.
Rückwirkende Erfassung aus dem X-Archiv (seit 7. September 2026): Aussagen aus der Zeit vor dem Beobachtungsbeginn einer Akte werden über die Archivsuche der X-API geholt und mit demselben Filter, derselben Analyse und derselben Bestätigung erfasst wie neue Posts. Je Akte gilt ein Fokus: Accounts, die praktisch nur über Bitcoin sprechen, werden ohne Stichwortfilter geholt (sonst gingen Aussagen wie „wir holen die 100k" verloren) und eine Relevanz-Vorstufe entscheidet je Post, ob er den Bitcoin-Kurs meint; Accounts mit mehreren Assets werden mit Kursvokabular gefiltert. Antworten auf andere Posts werden zunächst nicht geholt. Aussagen, die nur wegen dieses Filters fehlen, sind eine bekannte Lücke. Archiv-Aussagen tragen im Datensatz dauerhaft die Herkunft „Archiv". Wo ein Monat zuvor von Hand nachgezogen wurde, wird die Trefferquote der Automatik gegen die Handarbeit gemessen und hier nachgetragen, sobald sie vorliegt.
2. Sentiment: bullisch · neutral · bärisch
Jede Aussage erhält die Grundstimmung, die ein durchschnittlicher Leser ihr entnehmen würde:
- bullisch – erwartet steigende Kurse: Kaufsignale, höhere Kursziele, „Boden ist drin".
- neutral – abwartend oder beidseitig: „kann in beide Richtungen", Bedingungen ohne klare Präferenz, Dips als Kaufgelegenheit, reine Beobachtung.
- bärisch – erwartet fallende Kurse: Verkaufs-/Warnsignale, tiefere Ziele, „Top ist drin".
Ironie, Zitate und reine Nachrichtenwiedergabe ordnen wir nach dem erkennbaren eigenen Standpunkt der Person ein – im Zweifel neutral.
3. Der aktuelle Bias-Wert (Lager)
Der angezeigte Bias eines Influencers ergibt sich allein aus den Aussagen von heute (bullisch/neutral/bärisch, netto über alle heutigen Aussagen). Gestern wird bewusst nicht mit heute verrechnet. Gibt es heute keine Aussage, greifen wir ersatzweise auf gestern zurück und kennzeichnen den Wert dann als von gestern – so ist erkennbar, dass er nicht von heute stammt. Gibt es weder heute noch gestern eine Aussage, zeigen wir ehrlich „kein klares Bias" (im Radar-Balken: „ohne Aussage") statt eines veralteten Werts. Der 14-Tage-Verlauf dient als Kontext, fließt aber nicht in den Wert ein. Dieses Modell beschreibt das kurzfristige Bias; die Horizonte stehen im Radar als drei Zeilen nebeneinander (siehe nächster Abschnitt).
Das Verdikt der Influencer: ein Wort je Horizont
Die Lager der einzelnen Influencer werden je Horizont zu einem Wort verdichtet – das ist das Band, das man im Radar liest. Gezählt werden nur Influencer, die sich in diesem Horizont überhaupt geäußert haben („aus 9 von 16"); wer ohne Aussage ist, zählt nicht mit – Schweigen ist keine Meinung und wird im Balken deshalb getrennt von „neutral" gezeigt.
Die Schwelle für „klar" ist bewusst hoch: Ein Vorsprung von einer Stimme unter zehn ist kein klares Bild, auch wenn er rechnerisch eine Mehrheit ist. Widersprechen sich kurz- und langfristig (bullisch gegen bärisch), sieht man das in der Horizont-Matrix selbst – die drei Zeilen stehen dafür untereinander.
4. Zeithorizonte: kurzfristig · mittelfristig · langfristig
Viele Einschätzungen haben mehrere Horizonte – „erst Anstieg bis 77k, danach tiefer" ist kurzfristig bullisch und langfristig bärisch. Damit das aktuelle Bild nicht verzerrt, stehen die drei Horizonte im Radar nebeneinander, jeder mit eigener Zählung. Ein Tipp auf eine Zeile setzt sie für Kursverlauf und Report; ein Band verschwindet nie, weil es leer ist – „keine Aussage" ist eine Auskunft.
Zwei Fenster, die man nicht verwechseln darf. Das Einordnungsfenster unten sagt, in welches Band eine Aussage gehört (aus ihrem „gültig bis"). Das Anzeigefenster ist nur die Achse des Kursverlaufs: Er beginnt seit dem 12. September 2026 bei der ältesten offenen Aussage des gewählten Bands und endet jetzt – nicht mehr bei festen 48 Stunden, 30 oder 90 Tagen. Eine langfristige Aussage von gestern handelt von den nächsten Monaten, nicht von den letzten; ein festes Fenster hatte beides verwechselt. Rechts von „jetzt" gibt es keine Fläche: Restlaufzeiten stehen als Zahl in den Details, nicht als Strich. Der Horizont ist eine Eigenschaft der Aussage, nicht des Charts.
Der Horizont ist keine Bauchentscheidung, sondern ergibt sich aus dem Zeitfenster der Aussage: Nennt ein Beitrag ein erkennbares Zeitfenster („bis Freitag", „diesen Monat", „Jahresende"), erfassen wir es als „gültig bis" – die Fensterlänge bestimmt das Band:
- Das kurzfristige Bias folgt dem Modell aus Abschnitt 3; zusätzlich zählt eine Aussage mit offenem Kurz-Fenster weiter, solange ihr Fenster läuft („diese Woche" fällt nicht am zweiten Tag aus dem Lager).
- Mittel- und langfristige Thesen zählen in ihr Band, solange sie offen sind („gültig bis" nicht erreicht; Langfrist-Bestand ohne Fenster: 30 Tage ab Äußerung).
Sobald eine These im Rückblick bewertet ist, zählt sie wie jede andere Aussage in die Alterungs-Bewertung (Abschnitt 6) – dort getrennt nach Horizont ausgewiesen.
Das Radar seit dem 12. September 2026: Bänder, Detail, Heute
Das Radar zeigt die Gegenwart: alle drei Horizonte gleichzeitig als Bänder, darunter das Detail des gewählten Bands, darunter den Tag. Was sich dabei an der Anzeige geändert hat – die Zahlen selbst rechnen wie zuvor:
- Vier Teile im Balken. Bärisch, bullisch, neutral – und ohne Aussage. Vorher hieß der vierte Teil „beobachtet". Ein Influencer ohne offene Aussage im Band zählt nicht als neutral.
- „aus 9 von 16" neben dem Verdikt: wie viele der gezeigten Influencer sich in diesem Horizont geäußert haben. Das Radar zählt Influencer; „Akte" ist die Sammlung im Logbuch.
- Offen heißt: die Aussage zählt gerade ins Verdikt ihres Bands (Abschnitt 3–4). Genau diese Aussagen stehen als Marker im Kursverlauf – kurz- und mittelfristig jede einzelne, langfristig eine je Influencer (die aktuelle These; wie lange sie gehalten wird, steht im Zitat).
- Der Bewegungspunkt und die Zeile „Veränderung". Einmal am Tag wird je Band festgehalten, wie sich die Influencer verteilen. Der Punkt am Band heißt: seit dem Vortag anders. Die Zeile nennt den Bezug – „unverändert seit gestern", „gedreht – vor 2 Tagen unstimmig", „2 Influencer mehr seit Montag". Ein Unterschied ohne Zeitangabe steht nirgends.
- Heute ersetzt „Das Bild des Tages": die neuen Aussagen der letzten 24 Stunden an ihrer Uhrzeit auf der Kurslinie, und darunter „Entschieden heute" – jede Aussage, die die Redaktion heute aufgelöst hat, mit ihrem Grund (Abschnitt 5) und dem Ergebnis. Ruhige Tage bleiben kurz: nur Bilanzzeile und Linie.
5. Wenn das Zeitfenster endet: die Fenster-Auflösung
Der Grund einer Auflösung (seit 12. September 2026). Eine Aussage wird aus einem von drei Gründen entschieden, und die drei müssen unterscheidbar bleiben: Frist abgelaufen (das Fenster ist um), abgelöst (der Influencer hat im selben Horizont die Richtung gewechselt; die alte Aussage wird im Moment des Wechsels bewertet und trägt ihre Laufzeit – „abgelöst nach 19 Tagen") oder Ziel erreicht (ein genanntes Kursziel wurde berührt, mit Datum; es zählt nur, wenn die Berührung vor Ablösung oder Ablauf lag). Bestandsaussagen ohne Fenster heißen „ohne Frist, redaktionell bewertet". Jede Entscheidung trägt außerdem den Zeitpunkt, an dem die Redaktion sie bestätigt hat – daraus entsteht „Entschieden heute" im Radar. Ältere Bewertungen ohne diesen Zeitpunkt erscheinen dort nicht.
Läuft das „gültig bis"-Fenster einer offenen Aussage ab, wertet der Server die Bitcoin-Kursbewegung im Fenster automatisch und ohne Ermessen aus – Datenquelle sind die öffentlichen Binance-Tagesschlusskurse (BTC/USDT). Die Bewegung wird auf ein Wochen-Äquivalent normiert (Schwankung wächst etwa mit der Wurzel der Zeit) und gegen die Richtung der Aussage gehalten. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Kurs-Fakt, reproduzierbar bis auf den Tagesschluss – und erscheint im Admin als Vorschlag für die Alterungs-Stufe: Das Urteil selbst trifft weiterhin ein Mensch (Abschnitt 6), der Fakt ist seine harte Grundlage. Jedes ausgelaufene Fenster erscheint zudem öffentlich im Protokoll.
Standardfenster (seit 7. September 2026): Nennt eine kurzfristige Aussage kein eigenes Zeitfenster, gilt Post-Datum + 7 Tage als „gültig bis" – die Grenze des kurzfristigen Bands. So läuft die Fenster-Auflösung für fast jede Aussage und schlägt die Alterung vor; bis dahin blieben Aussagen ohne genanntes Fenster offen, bis die Redaktion sie von Hand bewertete. Ein gesetztes Fenster ist im Datensatz als Standard markiert und damit von einem vom Influencer genannten Fenster unterscheidbar. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Erfassung, nicht das Datum des Posts: Auch eine rückwirkend aus dem Archiv erfasste Aussage bekommt das Standardfenster. Langfrist-Aussagen bleiben ohne Fenster, Bekräftigungen werden nicht bewertet. Ältere offene Aussagen wurden nachträglich mit demselben Fenster versehen – ohne Änderung an bereits getroffenen Urteilen.
Bis August 2026 gab es zusätzlich „strukturierte Calls" mit automatischem Level-Abgleich (Entry/Ziel/Invalidierung gegen 1-Minuten-Kerzen). Das System wurde entfernt, bevor der erste Call erfasst war – es hat nie eine veröffentlichte Zahl beeinflusst; der Ausbau ist im Protokoll dokumentiert.
6. Die Alterungs-Bewertung (Rubrik)
Im Rückblick bewerten wir, wie eine Aussage gealtert ist – gemessen an der tatsächlichen Bitcoin-Kursentwicklung (Tagesschlusskurse; der Kurs zum Zeitpunkt der Aussage wird gespeichert). Der Bewertungshorizont ergibt sich aus der Aussage selbst (genanntes Ziel oder Zeitrahmen); nennt sie keinen, bewerten wir gegen die Entwicklung bis zum Abschluss des jeweiligen Monats. Liegt zu einer Aussage eine automatische Fenster-Auflösung (Abschnitt 5) vor, ist deren Kurs-Fakt eine harte Grundlage der Bewertung – das Urteil selbst trifft weiterhin ein Mensch.
Warum „nicht bewertbar" nicht als „neutral" zählt: Würden wir inhaltsleere Beiträge mit 0 Punkten mitrechnen, würde der Alterungs-Schnitt vor allem messen, wie viel jemand postet – nicht, wie gut er liegt, wenn er sich festlegt. Ein Vielposter mit wenigen Treffern sähe dann besser aus als jemand, der sich seltener, aber prüfbar äußert. Beide Fragen sind interessant, deshalb trennen wir sie: die Treffsicherheit im Schnitt, den Signalgehalt im Substanz-Anteil.
Drei Kennzahlen statt einer
Jede Akte weist deshalb drei Werte aus, die verschiedene Fragen beantworten:
Bewertet wird die Aussage, nie die Person. „Schlecht gealtert" heißt: Diese eine Einschätzung hat sich nicht bestätigt – nicht mehr und nicht weniger.
Bekräftigungen zählen einmal: Bekräftigt jemand dieselbe These in den Folgetagen (gleiche Richtung, gleiches Ziel, keine neue Information – „ich bleibe dabei", „wie gesagt"), bewerten wir die These ein einziges Mal – an der Ur-Aussage. Die Bekräftigungen bleiben im Logbuch sichtbar und sind als „↻ bekräftigt" markiert; die Ur-Aussage zeigt, wie oft sie später bekräftigt wurde („↻ N× bekräftigt"), und im Detailverlauf werden Ur-Aussage und ihre Bekräftigungen als zusammengehöriger Strang dargestellt. Gezählt werden überall die eigenständigen Aussagen – auf der Karte im Logbuch, in der geöffneten Akte und in der Übersicht; die Bekräftigungen stehen in der Akte als Zusatz darunter (seit 18. September 2026, vorher zählten Akte und Übersicht sie mit).
Überzeugung zählt – gedeckelt und in beide Richtungen. Eine oft bekräftigte These wiegt im Alterungs-Schnitt stärker: je Bekräftigung +25 %, begrenzt auf höchstens das Doppelte (ab etwa vier Bekräftigungen). Das gilt symmetrisch – eine oft bekräftigte These, die gut altert, hebt den Schnitt stärker; eine, die schlecht altert, senkt ihn stärker. Wer hinter einer These steht, trägt also mehr Verantwortung für deren Ausgang. Zwei Schutzregeln verhindern Missbrauch: die Zahl der bewerteten Thesen (für die Dämpfung bei wenigen Bewertungen) zählt weiter nur eigenständige Thesen – bloßes Wiederholen täuscht keinen langen Track-Record vor; und der Deckel sorgt dafür, dass Wiederholen die Alterung nie dominiert. Ins aktuelle Bias zählen Bekräftigungen ohnehin als aktiv gehaltene Position.
Neue Aussage oder Ablösung? Ändert sich Ziel oder Bedingung, ist es eine neue, eigenständig bewertete Aussage. Ändert sich die Richtung – bullisch wird bärisch oder umgekehrt, im selben Zeithorizont –, entsteht ebenfalls eine neue Aussage, und die erste wird zusätzlich verkürzt: Sie altert nur über den Zeitraum aus, in dem sie tatsächlich stand – von ihrer Äußerung bis zur ablösenden Aussage. Ihr Gewicht in der Quote folgt dieser tatsächlichen Standzeit, nicht dem ursprünglich deklarierten Horizont – schwerer als dieser Horizont wird sie dadurch nie. Stand die Aussage keine 24 Stunden, gilt sie als nicht bewertbar. Kein Lagerwechsel – und damit keine Verkürzung – sind: Bestätigungen oder Präzisierungen derselben Richtung, ein neues Kursziel in derselben Richtung, und eine gegenläufige Aussage zu einem anderen Horizont (das ist eine Divergenz – ein Signal, kein Fehler). Kehrt jemand nach einer Verkürzung ins ursprüngliche Lager zurück, ist das eine neue, eigenständige Aussage – der Bekräftigungszähler beginnt bei null. Die Verkürzung gilt ab dem 29. August 2026, nicht rückwirkend.
Rücknahme durch neutral (seit 12. September 2026). Wer von bärisch oder bullisch auf neutral dreht – im selben Zeithorizont –, nimmt seine These zurück: Sie wird im Moment der Rücknahme abgelöst und über ihre tatsächliche Standzeit bewertet, genau wie bei einer Kehrtwende. Die neutrale Aussage ist dabei keine neue These: Der Influencer zählt danach im Radar als „ohne Aussage", nicht als neutral – Schweigen ist keine Meinung. Eine neutrale Aussage ohne vorausgehende These bleibt eine neutrale Meinung und zählt als solche. Neutrale Aussagen selbst werden nie verkürzt. Bis zum 11. September galt die Asymmetrie, dass nur bullisch ↔ bärisch ablöst; Bestandsaussagen bleiben so bewertet, wie sie waren. Seit demselben Tag zählt eine abgelöste These ab dem Moment der Ablösung nicht mehr ins aktuelle Verdikt (§ 3–4) – vorher zählten Kehrtwende und abgelöste These beide, und aus bärisch + bullisch wurde rechnerisch „neutral".
7. Monatsabschluss: wann Bewertungen zählen
Bewertungen zählen monatsweise – und der Abschluss ist seit dem 29. August 2026 automatisch: Ein Monat fließt in Statistiken, Symbole und Highlights ein, sobald er vorbei ist und höchstens zwei seiner Aussagen noch offen (unbewertet) stehen. Ab drei offenen wartet er – dort steht echte Bewertungsarbeit aus. Die kleine Toleranz ist nötig, weil einzelne langfristige Aussagen naturgemäß über Monate nicht abschließend beurteilt werden können; ohne sie würde so ein Monat nie zählen. Es gibt kein redaktionelles Häkchen und kein Ermessen – der Zustand ergibt sich aus den Daten und ändert sich von selbst, sobald Bewertungen dazukommen.
Das Anti-Rosinen-Prinzip bleibt: Es zählt der (praktisch) komplette Monat oder gar nichts – man kann sich nicht die guten Bewertungen herauspicken und die unbequemen liegen lassen, denn ab der dritten offenen Aussage fällt der ganze Monat aus der Statistik. Und weil der Abschluss automatisch ist, gilt die Protokollpflicht jetzt durchgehend: Jede Änderung an einer bereits beurteilten Aussage und jede Entfernung einer Aussage erscheint im öffentlichen Korrektur-Protokoll – unabhängig davon, ob ihr Monat schon zählt. Nur zwei Dinge sind bewusst keine Korrektur: das erste Urteil über eine offene Aussage und neue Aussagen selbst (sie erscheinen als „Neue Aussage" im Protokoll und stehen dauerhaft mit Datum und Quelle in der Chronik).
8. Glaubwürdigkeits-Symbol & Verlässlichkeit
Das Schild-Symbol neben einem Namen verdichtet den Punkteschnitt aller gezählten Bewertungen (+2 bis −2) eines Influencers:
- Schild mit Pfeil nach oben – Aussagen sind im Schnitt gut gealtert (Ø ≥ +0,4)
- Schild mit „−" – im Schnitt neutral gealtert
- Schild mit Pfeil nach unten – im Schnitt schlecht gealtert (Ø ≤ −0,4)
- gestricheltes, leeres Schild – noch keine gezählten Bewertungen
Die Kennzahl „Verlässlichkeit" nutzt denselben Schnitt, dämpft ihn aber bei wenigen Bewertungen Richtung Mitte – zwei gute Aussagen machen noch keinen verlässlichen Track-Record. Das Symbol ist eine zusammengefasste Meinungsäußerung, keine objektive Trefferquote; die Reihenfolge der Logbuch-Liste folgt seit dem 29. August 2026 der Gehalten-Quote (unten), nicht diesem Schnitt.
Die Gehalten-Quote: nur entschiedene Aussagen
Neben dem Punkteschnitt steht im Archiv eine zweite, einfachere Zahl: wie viel Prozent der entschiedenen Aussagen gehalten haben. Entschieden ist eine ausgealterte Aussage, die in eine Richtung ausgegangen ist – sehr gut oder gut auf der einen Seite, schlecht oder sehr schlecht auf der anderen. Neutral gealterte Aussagen zählen nicht in diese Quote, weder oben noch unten.
Alterung, nicht Richtung: Ausgeschlossen ist die neutrale Alterung, nicht das neutrale Sentiment. Auch eine neutral formulierte These („Seitwärtsphase erwartet") legt sich prüfbar fest – sie kann halten (der Markt lief seitwärts) oder danebenliegen (starke Bewegung) und zählt dann ganz normal in die Quote; in der gewichteten Lesart mit dem Gewicht ihrer Sicht.
Der Grund: Eine neutral gealterte Aussage ist meistens eine, die gar nicht richtig ausgeht. Sie in den
Nenner zu nehmen hieße, sie zur Hälfte als Fehlschlag zu verbuchen – und das ist sie nicht. Sie ist
deshalb nicht verschwunden: Die Zeile unter jedem Namen nennt sie eigens
(21 entschieden · 46 neutral · 60 offen), und der Balken daneben zeigt alle
fünf Stufen. Wer viel Unentschiedenes produziert, bleibt damit sichtbar, statt hinter einer guten Quote zu
verschwinden.
Nicht zu verwechseln mit den beiden Gruppen, die schon vorher herausfallen: ohne prüfbare Behauptung und von uns nicht beurteilbar gelten gar nicht erst als ausgealtert. Neutral dagegen ist ein Ergebnis – geprüft, und der Verlauf gab weder recht noch unrecht.
Die gewichtete Lesart daneben (seit 29. August 2026)
Seit 14. September 2026 erst ab 10 entschiedenen Fällen je Horizont. Bei der tatsächlichen Verteilung der Aussagen (rund zwei Drittel kurz, ein Fünftel mittel, ein Achtel lang) trugen die wenigen langen Fälle mit Gewicht 6 etwa ein Drittel der gewichteten Zahl, und ein einzelner fälliger Fensterlauf bewegte sie um rund fünf Punkte. Deshalb erscheint die gewichtete Lesart nur, wenn jeder Horizont, der überhaupt entschiedene Fälle trägt, mindestens zehn davon hat; darunter steht allein die ungewichtete Quote mit dem Hinweis. Die Rechnung selbst ist unverändert, nur die Schwelle ist neu – bei einigen Akten verschwindet die Zahl dadurch sichtbar, im Logbuch wie in TruEdge.
Die Hauptzahl bleibt die ungewichtete Quote – der rohe, von Hand nachprüfbare Anteil
der gehaltenen Fälle; an ihr hängen Farbe und Verdikt. Daneben steht als Zusatzkennzahl
die nach Sicht gewichtete Lesart: Ein entschiedener kurzfristiger Fall zählt mit
Gewicht 1, ein mittelfristiger (Fenster 8–31 Tage) mit 4, ein
langfristiger (über 31 Tage) mit 6. Dazu kommt der Bekräftigungsfaktor von oben
(bis ×2) – das Gesamtgewicht einer Aussage liegt damit zwischen 1 und 12. Gerechnet wird
gewichtet = Σ Gewicht der gehaltenen Fälle / Σ Gewicht aller entschiedenen Fälle.
Warum es diese zweite Zahl gibt: Ohne Gewichtung dominieren die vielen kurzen Aussagen – die Quote ist dann überwiegend eine Aussage über Kurzfrist-Einschätzungen, obwohl die wenigen großen Thesen das eigentliche Profil einer Stimme sind. Die gewichtete Lesart macht deren Beitrag sichtbar. Der Sprung von 1 auf 4 entspricht dem Laufzeitverhältnis der Fenster (rund 4 gegen 19 Tage im Mittel); der Schritt auf 6 ist bewusst gedämpft und redaktionell gesetzt: Über ein langes Fenster kann ein Kursziel berührt und wieder verlassen werden – lange Fenster sind eher leichter zu treffen, nicht schwerer. Verkürzte Aussagen wiegen nach ihrer tatsächlichen Standzeit, abgebildet auf dieselben Fenster, und nie schwerer als ihr deklarierter Horizont. Die drei Einzelquoten bleiben mit Fallzahl sichtbar; trägt eine Sicht entschiedene Fälle, aber weniger als zehn, entfällt die gewichtete Zahl (siehe oben) – in der Gesamt-Bilanz wie in jedem gewählten Zeitraum.
Die Farbe der Quote folgt einem Verhältnis, keiner Prozentschwelle: grün ab 2:1 (doppelt so oft gehalten wie danebengelegen), rot ab 1:2. Eine feste Grenze bei etwa 60 % hätte zwischen 61 und 59 einen Unterschied behauptet, den die Daten nicht hergeben.
Ein Punktwert allein sagt zu wenig: der Vergleich
Hinter der Reihenfolge im Archiv steht deshalb kein blankes Ranking, sondern ein Vergleich mit Unsicherheit – seit dem 29. August 2026 als Bild am Kopf des Logbuchs (seit dem 17. September unter „Quote"). Jede Akte ist ein Punkt – rechts steht, wer richtig lag (Quote, aufsteigend auf der x-Achse), oben steht, wie viele Aussagen schon entschieden sind (sehr gut, gut, schlecht oder sehr schlecht gealtert – neutral fällt aus der Wertung). Wie oft sich jemand selbst auf eine Frist festlegt, ist eine andere Zahl („Wer legt sich fest"). Der graue Zufallsbereich steht als Trichter um den Durchschnitt (Ø, die über alle Akten gepoolte Quote): Er zeigt, wie weit eine Quote bei der jeweiligen Fallzahl allein durch Zufall streuen kann (±1,96 Standardfehler) – unten breit, nach oben schmaler, je mehr jemand gesagt hat. Es gibt keinen absoluten Referenzwert – der Vergleich ist Akte gegen Akte. Seit dem 20. September 2026 trägt jeder Punkt die Farbe seiner Lage zum Zufallsbereich: grün rechts außerhalb des Trichters, grau darin, rot links außerhalb – gemessen am Durchschnitt der Akten, nicht an 50 %. (Die Karten darunter färben die Quote weiter nach ihrer eigenen Regel: grün ab 2 : 1 gehalten, rot ab 1 : 2.) Die Punkte tragen Initialen statt Profilbildern, unter der Grafik aufgelöst; überlappende Punkte sind leicht versetzt, eine Linie zeigt die echte Position. Normal und Gewichtet teilen sich dieselbe Quote-Achse, und wer noch keine gewichtete Quote hat (unter 10 entschiedenen Fällen je Horizont), steht unter der Grafik mit Namen.
Die Konsequenz zieht die Nummernvergabe: Belegbar hebt sich nur ab, wessen Punkt außerhalb des Zufallsbereichs liegt – nach oben wie nach unten –, und wo sich der Unsicherheitsbereich einer Akte mit dem der besten überschneidet, vergeben wir keine Platznummer, auch wenn das die Mehrheit oder die gesamte Liste betrifft. Eingereiht wird eine Akte erst, wenn sie belastbar ist. Ab dieser Schwelle gelten Akten als uneingeschränkt vergleichbar, und gerechnet wird über die gesamte Historie; noch nicht belastbare Akten laufen als eigene Gruppe darunter.
Belastbar: Aussagen statt Zeit (seit 9. September 2026)
Bis zum 8. September 2026 galt: zwölf Monate Beobachtung. Diese Regel ist abgelöst – sie maß das Falsche. Ob eine Quote trägt, hängt nicht daran, wie lange jemand dabei ist, sondern daran, wie viele Aussagen entschieden sind. Eine Akte mit 185 entschiedenen Aussagen in acht Monaten sagt mehr über ihre Trefferquote als eine mit 20 in dreizehn. Zeit steht nur noch für eines: dass mehr als eine Marktphase erlebt wurde. Sie bleibt deshalb als zweite Bedingung stehen, mit sechs Monaten.
Zwei Stufen, beide als UND-Bedingung:
- sichtbar – Punkt im Vergleich, Karte im Logbuch: mindestens 20 entschiedene Aussagen und sechs Monate. Darunter zeigen wir eine Akte gar nicht; sie wird beobachtet, aber ein Punkt aus vier Fällen müsste erklärt werden, statt zu erklären. Wie viele Akten das betrifft, steht als Zahl unter dem Verzeichnis.
- belastbar – Rangfolge und Gruppenvergleich: mindestens 50 entschiedene Aussagen und sechs Monate.
Die 50 ist gemessen, nicht gesetzt. Die Frage war: Wie stark springt die Quote einer Akte, wenn zehn weitere entschiedene Aussagen dazukommen? Über alle Akten des Bestands (9. September 2026, 759 entschiedene Aussagen) liegt der mittlere Sprung bei 10 Fällen bei 10,5 Prozentpunkten, bei 20 bei 7,5, bei 30 bei 3,8, bei 40 wieder bei 5,2 – und ab 50 dauerhaft unter fünf; der größte Einzelsprung fällt dort von 11 auf 7 Punkte. Davor reißt beides mehrfach die Marke: Eine Akte sprang zwischen der 20. und der 30. entschiedenen Aussage um 18 Punkte, von 45 auf 63 %. Unter vier Punkte fällt der Mittelwert erst bei 130 – das trägt nur noch eine einzige Akte und wäre Extrapolation, keine Messung.
Kursziele zählen ab dem 9. September 2026 als Thesen, nicht als Nennungen. Wer dieselbe Marke mehrfach nennt, während sein Zeitfenster noch läuft, vertritt EINE These – nicht zehn. Solche Nennungen werden gebündelt: gleiche Person, gleiche Richtung, Betrag innerhalb von 3 %, Ur-Ziel noch offen. Bewertet wird das Ur-Ziel; die Wiederholungen erhöhen sein Gewicht. Aus „80 Kursziele, 76 verfehlt" wurden dadurch 24 eigenständige Ziele aus 80 Nennungen, und der Anteil der größten Akte an dieser Zahl fiel von 96 % auf 88 %. Die Verteilung wird seither über die eigenständigen Ziele gerechnet. Ein künstlicher Deckel je Akte ist für diese Karte damit nicht mehr nötig; die Verteilungsangabe bleibt. Die Fassung dieses Absatzes vom Vormittag band die Bündelung noch an eine Frist (Wiederholung nur im laufenden Fenster, Verlängerung durch eine spätere Frist). Diese Bindung ist am selben Tag gefallen – siehe den nächsten Absatz.
Abgelöst wird nur im selben Horizont (seit 11. September 2026). Bis dahin löste jedes neue Ziel einer Akte alle älteren ab – auch über Zeiträume hinweg: Wer im Januar „dieses Jahr 150.000" sagte und im Februar „diese Woche 70.000", hatte damit angeblich die 150.000 zurückgenommen. Das waren aber zwei Aussagen über zwei Zeiträume, keine Meinungsänderung. Ein neues Ziel löst seither nur ab, was dieselbe Akte vorher im selben Horizont genannt hat – kurz (Fenster bis 7 Tage), mittel (bis 31 Tage) oder lang (darüber), abgeleitet aus dem Fenster der Aussage wie überall auf TrueBias. Eine Person kann damit bis zu drei Ziele zugleich vertreten, eins je Horizont; das Profil der Karte zeigt entsprechend je Akte und Horizont das jüngste. Zwei Ergänzungen, damit die Regel nicht an geratenen Fenstern zerbricht: Dieselbe Zahl in mehreren Horizonten ist eine These (gleiche Richtung, Betrag innerhalb 3 %) und zählt im längsten davon – wer eine Marke auch langfristig vertritt, kann sie nicht durch ein neues Wochenziel verlieren. Und auch eine Wiederholung löst im eigenen Horizont ab: Wer im Januar 30.000 langfristig sagt und im März 45.000 langfristig, nimmt die 30.000 zurück, auch wenn die 45.000 schon einmal kurzfristig gefallen waren. Aus denselben 80 Nennungen werden damit 30 eigenständige Ziele: 3 erreicht, 1 offen, 26 abgelöst (vorher 38 Ziele, 2 erreicht, 1 offen, 35 abgelöst).
Ein Kursziel gilt, bis ein neues kommt (seit 9. September 2026, abends). Die Fassung vom Nachmittag kannte nur erreicht und offen – und damit einen Fehler: Ein Ziel, das seine Urheberin längst zurückgenommen hatte, galt als erreicht, sobald der Kurs es irgendwann später berührte. Ein Ziel gilt jetzt von seiner Nennung an, bis dieselbe Akte ein anderes nennt. Daraus folgen drei Zustände: erreicht (ein Tagesschluss hat die Marke berührt, solange sie galt – der Tag der Ablösung zählt noch mit, denn wer sagt „50.000 ist da, jetzt sehe ich 80.000", hat sein Ziel an diesem Tag erreicht), abgelöst (die Person hat vorher ein anderes Ziel genannt) und offen (gilt noch, noch nicht berührt). Abgelöst ist kein Fehlurteil. Wer seine Meinung ändert, hat das Recht dazu; die Zahl sagt nur, dass dieses Ziel nicht mehr gegen den Kurs gehalten wird. Zwei Marken am selben Tag („Support bei 45.000, Ziel 90.000") lösen einander nicht ab – das ist ein Gedanke mit zwei Marken, und innerhalb eines Tages ist die Reihenfolge ohnehin nicht belegbar. Eine Wiederholung (gleiche Richtung, Betrag innerhalb 3 %) bekräftigt ein geltendes Ziel und löst nichts ab; sie kann aber nur ein Ziel bekräftigen, das noch gilt – wer 45.000 sagt, dann 60.000, dann wieder 45.000, stellt beim dritten Mal eine neue These auf. Die Zahlen ändern sich dadurch deutlich: aus denselben 80 Nennungen werden 38 eigenständige Ziele, davon 2 erreicht, 1 offen und 35 abgelöst (vorher: 18 Ziele, 10 erreicht, 8 offen). Das ist keine Härte der Rechnung, sondern die Beschreibung eines Verhaltens: Wer beinahe wöchentlich eine neue Marke ruft, lässt kaum je ein Ziel lange genug stehen, um es einzulösen.
Ein Kursziel hat keine Frist (seit 9. September 2026, nachmittags). Bis dahin bekam jedes Ziel ein Fenster: „gültig bis" aus der Aussage, sonst 7, 31 oder 30 Tage nach Horizont-Band. Lief das Fenster ab, ohne dass der Kurs die Marke berührt hatte, galt das Ziel als verfehlt. Das war eine Behauptung von uns, keine Messung: Wer eine Marke nennt, nennt in den seltensten Fällen eine belastbare Dauer dazu, und ein aus dem Band abgeleitetes Fenster war eine Zahl, die niemand gesagt hat. Seither gibt es zwei Zustände: erreicht, wenn ein Tagesschluss die Marke seit der Nennung berührt hat – mit dem Datum dieses Tages –, sonst offen. „Verfehlt" entfällt ersatzlos. Die genannte Frist bleibt an der Aussage gespeichert und wird angezeigt, sie urteilt nur nicht mehr. Folgen: Die einzige Grenze der Bündelung ist jetzt das Erreichen – wer nach dem Treffer dieselbe Marke erneut nennt, stellt eine neue These auf; eine abgelaufene Frist trennt nichts mehr. Aus denselben 80 Nennungen werden damit 18 eigenständige Ziele: 10 erreicht, 8 offen (vorher 24 Ziele, davon der größte Teil verfehlt). Wochennotiz und Monatsbericht melden seither nicht mehr, welche Frist ablief, sondern welche Marke der Kurs berührt hat – ein Ereignis mit Datum statt einer Buchhaltung. Das Profil der Karte zeigt außerdem nur noch je Akte das aktuellste Ziel: Es steht neben dem laufenden Kurs und soll zeigen, was gerade gilt.
Und wo eine Zahl von Akten steht, sind die gezeigten gemeint (seit 9. September 2026): Auf der Startseite, in TruEdge und im Logbuch zählt dieselbe Regel – Akten, die mindestens sichtbar sind. Noch nicht sichtbare Akten werden beobachtet, aber nirgends mitgezählt; sie stehen als eigene Zahl unter dem Verzeichnis. Vorher nannte die TruEdge-Kopfzeile zehn Akten, während das Logbuch daneben neun zeigte.
Geprüft wurde auch, ob sich „sechs Monate" durch „in mindestens zwei Marktregimen beobachtet" ersetzen lässt – das träfe genauer, wofür die Zeit steht. Es trägt nicht: Der Kurs zerfällt im Beobachtungszeitraum in 19 Phasen, im Schnitt gut einen Monat lang. Zwei Regime sind damit schon nach wenigen Wochen erreicht, jede beobachtete Akte erfüllt die Bedingung. Ein Maß, das alle bestehen, misst nichts. Es bleibt bei sechs Monaten.
Der Vergleich steht im Logbuch-Kopf unter „Quote" und lässt sich umschalten: Standard ist die ungewichtete Quote, die Hauptzahl; die zweite Stellung zeigt dieselben Akten mit der nach Sicht gewichteten Quote (Abschnitt 8). Der Zufallsbereich liegt dort um den gewichteten Durchschnitt aller Akten und ist so breit wie bei der ungewichteten Quote bei gleicher Fallzahl – eine Näherung, die Gewichtung streut in Wahrheit etwas breiter. Platznummern und Karten folgen in beiden Stellungen der ungewichteten Hauptzahl. (Die frühere zweite Ansicht „Verlauf" – die laufende Quote vor dem BTC-Kurs – ist seit dem 3. September 2026 ausgebaut.)
Betreiber – außer Konkurrenz: Der Betreiber von True₿ias wird nach denselben Kriterien erfasst und läuft außer Konkurrenz: In der Auflistung steht seine Akte ohne Platznummer, ohne Ranglisten-Abzeichen und – seit dem 2. September 2026 – ohne Quote und ohne Alterungsbalken. Seit dem 13. September 2026 gilt das auch für die geöffnete Akte: kein Verdikt, keine Bilanz, keine Quote, kein Monatsbalken – sie zeigt jede Aussage mit ihrer Alterung und ihren Quell-Links, aber keine Zahl über alle. Der Grund liegt in der Alterung selbst: Sie ist bei jeder Akte eine Einschätzung des Betreibers (Abschnitt 6) – nach derselben Rubrik für alle, am Kursverlauf begründet und über den Quell-Link an jeder Aussage nachvollziehbar. Bei fremden Akten steht er dabei außerhalb: Wie eine Aussage ausgeht, ändert für ihn nichts. Bei der eigenen Akte steht er nicht außerhalb – eine Quote entstünde dort nach derselben Regel, wäre aber nicht mit den anderen vergleichbar. Im Vergleich erscheint er nicht, und in den Durchschnitt fließt er nicht ein: Wer die Methode definiert, gehört nicht in den Maßstab. Sein Profil ist überall als „Betreiber" gekennzeichnet; jede seiner Aussagen ist quellenverlinkt und damit unabhängig nachprüfbar.
Wer legt sich fest: die selbst genannte Frist (seit 17. September 2026)
Im Logbuch-Kopf zeigt die Ansicht „Festlegung" (bis 19. September 2026 „Konkretheit") je Akte, wie oft sich die Person selbst auf eine Frist festlegt. Gezählt werden die eigenständigen Aussagen mit Richtung (bullisch oder bärisch); Bekräftigungen zählen nicht. Die Zahl ist der Anteil davon, bei denen das Zeitfenster aus dem Text der Aussage stammt – aufgeteilt in „Frist und Kursziel" und „nur Frist". Nennt jemand nur eine Richtung, bekommt die Aussage ihr Fenster vom System: das Standardfenster von sieben Tagen (§ 5) oder den Vorschlag „mittel" der Redaktion. Geprüft wird sie dann trotzdem – aber festgelegt hat sich nicht die Person, sondern das System für sie. Seit dem 15. September 2026 trägt jedes gesetzte Fenster eine Markierung; für ältere Aussagen gilt ein Fenster von genau 7 oder 14 Tagen als gesetzt, jedes andere als genannt.
Seit dem 19. September 2026 als Quadrant: Jede Akte ist ein Punkt – waagerecht ihre Quote wie auf den Akten (ungewichtet), senkrecht ihr Anteil selbst genannter Fristen. Zwei gestrichelte Linien teilen in Viertel: der Durchschnitt der Quote (gepoolt über alle im Vergleich sichtbaren Akten, dieselbe Zahl wie unter „Quote") und der Median der Festlegung über die gezeigten Akten. Die Viertel heißen nach den Achsen: oben festgelegt, unten vage, rechts treffsicher, links daneben – jeweils gemessen an diesen beiden Linien, nicht absolut: „treffsicher" heißt über dem Durchschnitt der gezeigten Akten, nicht über 50 %. Seit dem 20. September 2026 sind alle vier Felder getönt und benannt, jeder Punkt trägt die Farbe seines Felds, an der Akte mit der höchsten Festlegung stehen ihre beiden Zahlen, und unter der Grafik sind die Initialen aufgelöst. Gefüllt ist, wer belastbar ist, gestrichelt, wer es noch nicht ist; Antippen öffnet die Akte. Gezeigt wird, wer im Vergleich sichtbar ist und mindestens 20 Aussagen mit Richtung hat. Unter der Grafik steht, ob die Blindprobe der Frist-Erkennung bestanden ist (30 Aussagen von Hand eingestuft, bestanden ab 24 Übereinstimmungen) – Stand: steht aus. Bis zum 19. September zeigte die Ansicht eine Stufenleiter: je Akte die vier Stufen Frist und Kursziel genannt, nur Frist genannt, nur Richtung, keine Richtung.
Die Zahl braucht keine Auflösung und keine Belastbarkeit: Sie steht fest, sobald eine Aussage erfasst ist. Gezeigt wird eine Akte ab 20 Aussagen mit Richtung; der Betreiber ist nicht dabei. Sie ist eine reine Anzeige – an keiner Quote, keiner Rangfolge und keiner Gruppe ändert sie etwas. Sie ist auch kein Urteil: Wer sich oft festlegt, liegt deshalb nicht öfter richtig; wer selten eine Frist nennt, hat weniger entscheidbare Aussagen, und seine Quote streut stärker.
9. TruEdge
TruEdge ist im Aufbau (Stand 20. September 2026): Der Bereich ist gebaut, aber noch nicht für alle geöffnet – er wartet auf genug belastbare Akten. Öffentlich sind die Vorschau und eine Warteliste für die Startmeldung. Die Trennlinie bleibt: Alles, was eine einzelne Person betrifft (Quote, Akte, Chronik mit Quell-Links, Radar, Protokoll), ist öffentlich; TruEdge zeigt den Querschnitt über alle Stimmen und über die Zeit.
Seit dem 20. September 2026 ist der Bereich ein Überblick mit Türen: eine Seite mit dem Befund, der Skala beider Gruppen, den Änderungen seit dem letzten Besuch und dem Wochenreport – dahinter je Modul ein eigener Bildschirm unter eigener Adresse. Gebaut sind zehn: Wochenreport, Stimmung nach Quote, Kursziele, Der Weg zum Treffer, Quote und Festlegung im Verlauf, Narrative & Thesen, dazu vier Werkzeuge auf denselben Daten – ein Feed aller Aussagen nach Zeit, die Akten, denen man folgt, eine Suche über alle Aussagen mit Ereignis-Rückblick und CSV-Ausgabe, und der Vergleich zweier Akten. Der Feed ist nach Zeit geordnet und niemals nach Quote: Die Quote des Autors steht als Farbe am Rand, eine Sortierung danach wäre eine Empfehlung. Die Auswertungen im Einzelnen:
- Womit gerade begründet wird: je Begründungs-Metrik (Abschnitt 1) die Nennungen der letzten 7, 30 oder 90 Tage, die Zahl der Akten dahinter, der Anteil an allen getaggten Aussagen und das Verhältnis zur eigenen Grundrate der letzten 180 Tage. Eine eigenständige Aussage zählt je Metrik höchstens einmal; Bekräftigungen zählen nicht. Nennt in den letzten sieben Tagen mehr als die Hälfte der aktiven Akten dieselbe Metrik, steht das als Satz dabei – ohne Deutung.
- Stimmung im Verlauf: je Kalenderwoche seit Juli 2025 der Anteil bullisch, neutral und bärisch neben dem BTC-Wochenschluss. Jede Akte hat je Woche genau eine Stimme – die Mehrheit ihrer Aussagen der Woche, bei Gleichstand die jüngste –, damit ein Vielposter keine Woche allein färbt. Wählbar je Sicht (kurz, mittel, lang). Wochen ohne Aussage bleiben leer.
- Welche Erzählung gerade trägt: Narrative sind keine Metriken, sondern Weltbilder (Vierjahreszyklus, Superzyklus, „Institutionen kommen“ …), aus einem gepflegten Kanon (siehe „Der Tag-Kanon“), höchstens zwei je Aussage. Je Erzählung erste bis letzte Nennung, Nennungen je Monat, Zustand (neu = erste Nennung binnen 90 Tagen, verstummt = keine Nennung seit 90 Tagen) und der Trackrecord: die Quote der gewerteten Aussagen, die sich darauf stützen, erst ab 10 entschiedenen Fällen. Erzählungen werden seit dem 3. September 2026 bei der Extraktion vorgeschlagen und vom Betreiber geprüft; ältere Aussagen Monat für Monat per Narrativ-Scan. Nur geprüfte Aussagen zählen.
- Der Tag-Kanon (seit 17. September 2026 gepflegt): Welche Begründungs-Metriken und Erzählungen eine Aussage tragen kann, legt ein Kanon fest – zum Start 30 Metriken in 8 Kategorien und 14 Erzählungen. Der Betreiber kann Beschreibungen schärfen, Einträge neu anlegen, Metriken einer anderen Kategorie zuordnen und doppelte Einträge zusammenlegen; mehr als 8 Kategorien gibt es nicht. Beim Zusammenlegen werden alle Aussagen umgeschlüsselt, und die Zählungen oben rechnen danach rückwirkend mit dem gemeinsamen Eintrag. Neue Einträge gelten für neue Prüfungen; schon getaggte Aussagen werden nicht still neu bewertet. Jede Änderung steht mit Datum, Vorher, Nachher und Grund als Methodik-Eintrag im Protokoll. Zusammenlegen und Neu-Anlegen lassen sich zurücknehmen – auch das ist ein eigener Eintrag.
- Kursziele der Influencer: jedes an einer Aussage erfasste Kursziel (US-Dollar) am Tag der Aussage – ohne Frist (Abschnitt 8). Erreicht, wenn ein Tagesschluss die Marke berührt hat, solange sie galt (mit dem Datum dieses Tages); abgelöst, wenn dieselbe Akte vorher im selben Horizont ein anderes Ziel genannt hat; sonst offen. Ein „verfehlt" gibt es nicht, es setzte eine Frist voraus. Rechts auf derselben Preisachse steht je Akte das aktuellste Ziel. Kursziele werden seit dem 3. September 2026 beim Bestätigen der Entwürfe aus der Extraktion übernommen und vom Betreiber geprüft; ältere Aussagen werden Monat für Monat per Kursziel-Scan nachgetragen – jede Zahl wird vor der Übernahme gesichtet, das Ziel muss im Text der Aussage stehen. Rückblick, keine Prognose.
- Die Stimmung neben dem Kurs: die Kurslinie trägt je Woche die Mehrheitsrichtung als Farbe; das Leuchten ist Dominanz (Vorsprung der Mehrheit) mal Zahl der Akten, gedeckelt bei acht. Eine Stimme je Akte und Woche. (Die Metrik-Landkarte daneben ist am 14. September 2026 ausgebaut worden.)
- Vorschau ohne Mitgliedschaft: vier Karten – eine je Auswertung –, eingefroren auf den letzten Tag des Vormonats. Je Karte die echte Miniatur, daneben vier echte Zahlen und darunter eine Kostprobe. Die Grenze (seit 9. September 2026): Ausmaß ja, Einzelwerte nein. Frei ist, wie viel dahintersteckt – wie viele Akten, Aussagen, Narrative, Ziele, welcher Monat der schwerste war, wie viele Ziele erreicht wurden. Gesperrt bleibt, was man abschreiben und weiterverwenden kann: die Quote eines bestimmten Narrativs, der Preis, den ein bestimmter Account nennt, der Anteil einer einzelnen Metrik, die Namen hinter den Zeilen. Was gezeigt wird, ist echt. Seit 20. September 2026 ist die Vorschau eine Seite mit vier Modulen in der Reihenfolge des Bereichs (Stimmung, Kursziele, Weg zum Treffer, Narrative): Darüber steht, was die Akten mit der höchsten Quote im Monat der Vorschau sagten – und ob sich die beiden Gruppen jetzt einig sind, ohne die Richtung. Verdecktes ist als verdeckt gezeichnet, nicht weichgezeichnet: Die Wochen seit dem Stand sind schraffiert, Namen von Akten und die Preise der Kursziel-Niveaus sind graue Felder. Diese Preise und Namen werden auch nicht mehr an den Browser geschickt; die Vorschau bekommt je Niveau nur, ob es über oder unter dem Kurs zum Stand liegt, wie viele Ziele dort erreicht oder offen sind und von wie vielen Akten.
- Zwei Gruppen statt eines Urteils (seit 9. September 2026): Die Vergleichsgrafik stellt
das obere Drittel der belastbaren Akten nach bisheriger Quote den übrigen zwei Dritteln
gegenüber – zwei getrennte Gruppen, nicht eine Teilmenge gegen die Gesamtheit, in der sie selbst mitzählt. Der Anteil
ist ein Drittel, keine feste Zahl, damit die Teilung mitwächst; jede Gruppe trägt mindestens drei Akten, die Teilung
beginnt also erst ab neun belastbaren Akten. Darunter zeigt die Karte nur die Gesamtlinie und sagt,
ab wann der Vergleich erscheint – das ist der korrekte Zustand, kein Fehler. Vorläufig (seit 12. September 2026): Solange es weniger als neun sind, teilt die Grafik
schon ab fünf belastbaren Akten mit mindestens zwei je Gruppe (am 12. September zunächst
ab sechs, noch am selben Tag auf fünf gesetzt, weil die Betreiber-Akte im Vergleich nicht mitzählt) – aus denselben echten
Aussagen, aber als „vorläufig" gekennzeichnet, weil zwei Akten eine Teilung sind und noch keine Gruppe. Ab neun gilt
die feste Regel von selbst; die Kasse öffnet weiterhin erst mit ihr. Solange TruEdge im Aufbau ist, zeigen Tür und
Vorschau außerdem den Stand des Vormonats statt den von vor vier Monaten. Die Beschriftung nennt immer die aktuelle
Zahl („die 3 mit der höchsten Quote" gegen „die übrigen 6"). Im Mitgliederbereich wird die Zugehörigkeit
zeitpunktgenau bestimmt: Für jede Woche zählt, wer zu dieser Woche oben stand – keine Auswahl
von heute rückwirkend auf die Vergangenheit. Vorschau und Startseite rechnen mit dem heutigen Stand.
Was die Grafik nicht sagt: dass die eine Gruppe besser ist. Ob eine hohe Quote Können ist oder die Belohnung dafür, im richtigen Markt in die richtige Richtung gelegen zu haben, misst gerade der Referenz-Bot – ein urteilsfreier Maßstab, der dieselben Zeitfenster mit einer festen Haltung durchläuft. Bis er trägt, beschreibt die Grafik nur. Der frühere Begriff „bewährte Stimmen" (zwölf Monate plus Quote über dem Durchschnitt) ist damit abgelöst; sobald die Baseline steht, wechselt nur die Auswahlregel, nicht die Grafik. - Ein Chart, drei Orte (seit 7. September 2026): Die Stimmungsgrafik zeigt im Mitgliederbereich die letzten zwölf Monate. Auf der Startseite und in der Vorschau erscheint derselbe Datensatz ohne die aktuellsten vier Monate (solange TruEdge im Aufbau ist: ohne den jüngsten Monat, seit 12. September 2026) – gleiche Rechnung, gleiche Werte, nur ein kürzerer Ausschnitt. Der Unterschied bleibt allein die Frage, wer zu welcher Gruppe zählt: draußen rückwirkend mit dem heutigen Stand, drinnen für jede Woche zeitpunktgenau.
- Alle Horizonte in einer Stimme (seit 7. September 2026): Die Stimmungslinien auf der Startseite, in der Vorschau und im Mitgliederbereich trennen nicht mehr nach Zeithorizont. Jede Akte gibt je Woche eine Stimme ab; hat sie mehrere Aussagen in der Woche, wiegen sie nach dem Sichtgewicht 1 : 4 : 6 (kurz : mittel : lang – dieselbe Lesart wie die gewichtete Gehalten-Quote), und das Lager mit dem größten Gewicht ist die Stimme. So übertönt ein Bündel 48-Stunden-Calls keine Langfrist-These. Bis dahin wählte die Startseite das Band mit dem größten Abstand, was bei wenigen Stimmen je Band Sprünge und Lücken erzeugte.
- Anteile statt Zählungen (seit 14. September 2026): Trägt eine Aussage mehrere Begründungen, zählt sie jeder Kategorie anteilig – mit drei Begründungen je ein Drittel. Eine Zahl je Begründung zählt also gewichtete Fälle, keine Aussagen; die Schwelle heißt „ab 30 gewichteten Fällen", die Deckelung auf ein Viertel je Akte greift auf die Anteile. Im Antipp-Blatt stehen weiterhin die ganzen Aussagen. Betrifft jede Begründungs-Zahl in TruEdge.
- Blindprobe der Begründungs-Tags (14. September 2026): Bevor die Karte „Welche Begründung
trifft" gebaut wurde, wurden 30 getaggte Aussagen (die 15 ältesten und die 15 jüngsten) ohne Kenntnis der alten Tags
neu getaggt. Auf Ebene der acht Kategorien, mit denen die Karte rechnet, überlappen alte und neue Zuordnung zu 73 %,
in 16 von 30 Fällen sind sie identisch; auf Ebene der einzelnen Tags nur zu 58 %. Bei 53 % Übereinstimmung misst
die Karte zur Hälfte die Tagging-Gewohnheit – sie wurde deshalb am Abend desselben Tages wieder ausgebaut. Ihre Rolle
übernimmt die Quote je Erzählung (Narrativ-Zuordnung ist eine vom Betreiber bestätigte Entscheidung), gegen die Spiegelung
statt roh. Protokoll und Rohdaten:
docs/tag-stichprobe-2026-09-14.md. - Neuer Kartensatz (seit 14. September 2026): Die Punktmatrix „Quote & Aktivität je Monat", die Kachelkarte der Begründungen und der Verlauf der Metrik-Kategorien sind aus dem Bereich genommen (die Matrix bleibt als Arbeitskarte im Admin). Neu: Was überhaupt geprüft werden kann (je beobachtetem Konto der Anteil entscheidbarer Aussagen an allen erfassten gegen den Anteil zurückgenommener Thesen – braucht weder Belastbarkeit noch Kurse), Welche Begründung trifft (Trefferquote je Begründungs-Kategorie gegen die Spiegelung des Referenz-Bots auf denselben Fenstern, Farbe nach der Differenz, ab 30 gewichteten Fällen) und Der Weg zum Treffer (Quote gegen den mittleren tiefsten Zwischenstand im Fenster, aus Tagesschlüssen, ab 10 entschiedenen Fällen je Akte). Eine vierte Karte „Reaktion oder Vorlauf" (Bewegung in den 48 Stunden vor der Aussage gegen die Bewegung danach) wurde gerechnet und nicht gebaut: Alle Akten lagen in jedem Horizont innerhalb von 2,5 Punkten, die Karte hätte nichts unterschieden. Am Abend desselben Tages (Fassung v2) gingen zwei der neuen Karten wieder: „Welche Begründung trifft" (Blindprobe, siehe oben) und „Was überhaupt geprüft werden kann" – der Anteil entscheidbarer Aussagen hängt am Bewertungsfortschritt der Redaktion, nicht an der Person; zwei Konten mit gleichem Verhalten stünden an verschiedenen Stellen, je nachdem wie weit aufgeholt ist. Die Prüfbarkeit ist seither eine Betriebs-Karte im Admin. Der Bereich hat damit fünf Karten und die Wochennotiz.
- Weg zum Treffer: Median über alle Thesen, ein Horizont je Ansicht (seit 14. September 2026, abends): Der tiefste Zwischenstand je Akte ist der Median statt Mittelwert – die Verteilung ist bei null gekappt mit langem Schwanz, bei zehn Fällen zieht eine These mit −40 % den Mittelwert um vier Punkte. Gerechnet über alle eigenständigen Thesen mit Fensterende, nicht nur die entschiedenen: Der Tiefstwert braucht die Entscheidung nicht, und wer schnell zurücknimmt, sähe sonst ruhiger aus, als er ist; die Quote daneben bleibt auf den entschiedenen – seit dem 17. September wie im Logbuch nur aus Monaten, die schon zählen (§ 7). Nur kurz, mittel oder lang, kein „alle": Das Minimum über 31 Tagesschlüsse ist fast immer tiefer als über 7 (Anteil der Thesen ohne Minus: kurz 33 %, mittel 13 %, lang 10 %). Schlechtester Einzelwert und Anteil der Nullen stehen an der Karte.
- Kursziele: Anteile gedeckelt je Akte (seit 14. September 2026, abends): Erreicht, offen und abgelöst werden als Anteile genannt, die wie jede Querschnittszahl durch die Deckelung auf ein Viertel je Akte laufen. 28 von 32 Zielen kamen von einer Akte; „27 von 32 abgelöst" war eine Aussage über eine Person, die sich wie eine über die Influencer las. Die rohen Zählungen stehen daneben.
- Zwei Kandidaten (15. bis 19. September 2026, beide nicht mehr in TruEdge): Seit dem 18. September steht „Vor der Bewegung" als Ereigniskarte kostenlos im Radar. „Festlegung und Quote" ist am 19. September aus TruEdge heraus – beide Zahlen waren öffentlich, die Karte hätte sie nur neu verpackt. Der geplante Quadrant steht seither öffentlich im Logbuch-Reiter „Festlegung" (§ 8); TruEdge zeigt stattdessen die Bewegung („Festlegung im Verlauf", unten). TruEdge geht tiefer, nicht breiter. Bis dahin galt: „Festlegung und Quote" (bis 17. September „Wie konkret jemand wird": der Anteil selbst genannter Fristen aus § 8 gegen die Quote) und „Vor der Bewegung" (Trefferanteil vor den größten Tagesbewegungen gegen die eigene Grundhaltung) sind gebaut, zeigen Mitgliedern aber nur ihren Zustand, bis die vorab festgelegte Regel erfüllt ist: mindestens 15 Punkte Spanne zwischen den Akten und eine bestandene Blindprobe (24 von 30) für die erste, mindestens zehn Gelegenheiten bei der mittleren Akte für die zweite. Stand 14. September: 9 Punkte Spanne, 8 Gelegenheiten – beide Regeln nicht erfüllt. Seit dem 17. September misst die erste Regel die Spanne des Anteils selbst genannter Fristen (vorher: Ziel und Frist zusammen, Stufe 4); die Blindprobe bleibt Bedingung und steht aus. Wird eine Karte geweckt, steht es hier mit Datum.
- Wochennotiz: Mindestfallzahl und Leerzeile (seit 14. September 2026, abends): Ein Verhältnis („25-mal so oft wie sonst") wird erst genannt, wenn die Begründung mindestens fünf Nennungen hat. Eine Woche ohne messbare Veränderung erzeugt eine Notiz mit genau dieser einen Zeile – das ist eine gültige Ausgabe, kein Fehler; für die Kasse zählt sie nicht als tragfähige Notiz.
- Keine Akte trägt die Aussage allein (seit 9. September 2026): Eine Zahl über alle Akten darf keine Zahl über eine Person sein. Deshalb zwei Regeln, je nach Art der Zahl. Anteile (Kachelkarte, Narrativ-Verteilung) bekommen einen Gewichtsdeckel: Der Wert ist der Schnitt der Anteile je Akte, und keine Akte trägt mehr als 25 % zum Ergebnis bei – bei sechs Akten läge der Gleichanteil bei 17 %, die 25 lassen Spielraum ohne Dominanz. Sind es vier oder weniger Akten, laufen die Gewichte auf Gleichstand hinaus; dann ist „ein Viertel je Akte" die Wahrheit. Zählungen (Kursziele, Nennungen) werden nicht gedeckelt – eine gedeckelte Zählung wäre eine erfundene Zahl. Sie nennen stattdessen ihre Verteilung: „80 Ziele von 6 Akten · 61 davon von einer". Jede Querschnitts-Zahl trägt die Zahl der beteiligten Akten; trägt eine einzelne Akte die Mehrheit, steht das dabei. Und Listen zeigen nicht mehrere Einträge derselben Akte hintereinander, solange eine andere wartet.
- Rhythmus: Wochenreport und Monatsbericht (seit 9. September 2026; Wochenreport seit 18. September 2026): Sonntags um 19 Uhr erscheint der Wochenreport über die Woche von Montag bis Sonntag, am Ersten ein Monatsbericht. Bis zum 18. September hieß der Wochenbericht Wochennotiz, erschien montags über die Vorwoche und beantwortete vier Fragen. Beide werden regelbasiert erzeugt, nicht von Hand geschrieben: Dieselben Daten ergeben denselben Text, und was drinsteht, lässt sich im Bereich nachschlagen. Der Wochenreport steht oben in TruEdge und hat fünf Abschnitte; jede Zeile hat eine feste Schwelle, und was sie nicht reißt, bleibt weg. Stimmung: eine Verschiebung der Gesamtlinie ab 8 Punkten auf der Skala 0–100 oder ein Wechsel der Richtung – und jede Woche der Stand der Akten mit der höchsten Quote gegen die übrigen, auf denselben Linien wie die Karte („einig" unter 10 Punkten Abstand). Begründungen: eine, die mindestens doppelt so oft fällt wie in ihrer eigenen Grundrate (180 Tage), mit mindestens fünf Nennungen von mindestens zwei Akten. Seit dem 19. September 2026 nennt der Bericht den Faktor („3-mal so oft wie sonst") nur, wenn es auch in der Vergleichszeit mindestens fünf Nennungen gab; darunter steht die Vergleichszahl selbst da („in den 180 Tagen davor nur 2-mal") – aus zwei Nennungen wird kein „25-mal so oft". Dasselbe gilt für Narrative. Hat eine Woche höchstens einen Befund, steht „Ruhige Woche" über dem Bericht. Kursziele: eigenständige Ziele, die in der Woche neu genannt, abgelöst oder erreicht wurden – die Wiederholung eines Ziels, das noch gilt, ist nicht neu. Narrative: eines, das anzieht (dieselben Schwellen wie bei den Begründungen, gemessen am Schnitt der zwölf Wochen davor), und eines, das in der Woche die Stumm-Schwelle reißt. Auffällige Akten: Richtungswechsel nach derselben Regel wie die Ablösung (§ 6) und Akten mit mindestens drei gehaltenen Aussagen, deren Fenster in der Woche zuging, bei mindestens doppelt so vielen gehaltenen wie nicht gehaltenen – gezählt werden nur bestätigte Bewertungen; die Betreiber-Akte wird nicht hervorgehoben. Wer kein Mitglied ist, sieht im Radar und in der Vorschau nur die Zahl der Befunde, nie ihren Inhalt. Gibt es zu keiner Frage etwas zu sagen, erscheint seit dem 14. September 2026 eine einzige Zeile: „Diese Woche hat sich nichts messbar verändert." Das ist eine Auskunft, keine Störung – wer Beschreibung verkauft, darf auch beschreiben, dass nichts war. Der Monatsbericht ist derselbe Bau über einen ganzen, abgeschlossenen Monat und nennt zusätzlich, welche Akten belastbar geworden sind. Beide beschreiben, was war – keine Erwartung an den Kurs, kein Rat, kein Werturteil über eine Akte.
- Benachrichtigungen: Mit oder ohne Konto, jede einzeln abwählbar: eine tägliche Nachricht um 15:30 mit dem Stand des Radars; die Meldung, dass eine Akte vollständig aufgearbeitet ist – zwölf abgeschlossene Monatskarten, genau einmal je Akte (gemeldet wird die Flanke, nicht der Zustand); seit dem 18. September 2026 Monatsbilanz und Richtungswechsel der Akten, denen man folgt (ohne Konto höchstens drei) und große Kursbewegungen (etwa ein- bis zweimal im Monat). Für Mitglieder kommt sonntags um 19 Uhr der Wochenreport dazu. Vom 16. bis 18. September gab es genau zwei Anlässe; eine Nachricht je einzelner Aussage gibt es nicht. Tagesreport und Monatsbericht erscheinen zu fester Zeit auf der Seite, lösen aber keine Nachricht aus. Seit dem 18. September (Konto und Menü) wählt man mit Konto die Uhrzeit des Stimmungsbilds (8, 12, 15:30 oder 18 Uhr, Standard 15:30 – der Inhalt ist zu jeder Uhrzeit derselbe Tagesstand), und „Neue Akte vollständig" ist bei neuen Abos zunächst aus – außer man schaltet die Nachrichten über das Angebot im Logbuch ein, das genau diese Meldung verspricht.
- Festlegung im Verlauf (seit 19. September 2026): Je Akte eine kleine Grafik mit zwei Linien auf einer Achse: der Anteil selbst genannter Fristen (§ 8) und die Quote der im selben Zeitraum gemachten Aussagen, die schon zählen – beides gleitend über 90 Tage, ein Punkt je Monatsende über zwölf Monate. Die Festlegung erscheint ab 10 Aussagen mit Richtung im Fenster, die Quote ab 10 entschiedenen. Verglichen wird der jüngste Punkt mit dem von vor drei Monaten; vorn stehen die deutlichsten Rückgänge, als „deutlich" gilt eine Änderung ab 10 Punkten. Die Karte beschreibt die Bewegung, sie begründet sie nicht: Ob jemand vager wird, weil er öfter danebenlag, sagt sie nicht. Die Blindprobe der Frist-Erkennung steht aus und steht unter der Karte.
- Quote im Verlauf (seit 19. September 2026): Dieselbe Form für die Quote: je Akte eine Linie über zwölf Monatsenden, jeder Punkt die Quote der in den 90 Tagen davor gemachten Aussagen, die schon zählen – gut gegen schlecht gealtert, neutral fällt heraus, wie auf den Akten. Ein Punkt erscheint erst ab 10 entschiedenen Aussagen im Fenster, sonst bleibt die Linie offen; die jüngsten Monate sind dünner besetzt, weil Aussagen erst mit dem Abschluss ihres Monats zählen. Wählbar sind alle Horizonte zusammen oder nur kurz, mittel oder lang. Hervorgehoben sind der größte Rückgang und der größte Zuwachs gegenüber vor drei Monaten (ab 10 Punkten); die gestrichelte Linie bei 50 % ist der Münzwurf. Seit demselben Tag zeigt auch die Festlegung im Verlauf zuerst eine Grafik mit allen Akten – die größte Veränderung hervorgehoben –, die einzelnen Akten folgen auf Wunsch darunter. Im Logbuch steht öffentlich der Stand beider Zahlen; TruEdge zeigt ihre Bewegung.
- Zusammen gelesen (seit 19. September 2026, als Wanderung seit 20. September): Derselbe Quadrant wie „Festlegung" im Logbuch, aber mit Bewegung: je Akte ein Pfeil von ihrem Stand vor drei Monaten zu ihrem Stand heute. Beide Stände sind die gleitenden Werte der zwei Verläufe (Aussagen der letzten 90 Tage), nicht die Zahlen der ganzen Akte – ein Punkt kann deshalb woanders stehen als im Logbuch. Die Feldgrenzen sind dagegen die des Logbuchs (Durchschnitt der Quote, Median der Festlegung über die ganze Historie): ein fester Rahmen, damit eine Akte nur dann das Feld wechselt, wenn sie sich selbst bewegt. Gezeichnet wird, wer sich bei Quote oder Festlegung um mindestens 10 Punkte bewegt hat und in beiden Verläufen beide Vergleichspunkte hat; hervorgehoben ist, wer das Feld gewechselt hat, bei mehreren der längste Weg. Ohne Pfeil erscheint die Karte nicht. Bis zum 20. September stand hier die Veränderung der Quote gegen die Veränderung der Festlegung als Punktwolke. Die Grafik zeigt den Weg – ob jemand danebenliegt, weil er sich öfter festlegt, oder umgekehrt, sagt sie nicht.
- Neue Form des Bereichs (seit 20. September 2026): Die Überschrift nennt den Befund statt einer Frage – „Die 2 mit der höchsten Quote sind gerade leicht bärisch." Das Wort kommt aus dem Stand der laufenden Woche auf der Skala 0–100 (ab 55 bullisch, bis 45 bärisch, dazwischen ausgeglichen); der Grad aus dem Abstand zur Mitte: unter 15 Punkten „leicht", ab 30 „klar", dazwischen ohne Zusatz. Die Zeile darunter sagt, ob die übrigen Akten dieselbe Richtung deutlicher, weniger deutlich oder eine andere zeigen. Ohne Gruppenteilung spricht die Überschrift über alle Akten zusammen. Gerechnet wird nichts Neues: Der Wochenreport führt als Liste zu den Karten, die Stimmung zeigt den Wochenstand zusätzlich als zwei Zahlen auf einer Skala, die Kursziele stehen als Niveaus mit dem Kurs an seiner Stelle (der Verlauf seit Juli 2025 klappt auf), der Weg zum Treffer als eine Zeile je Akte, die Narrative als Tabelle mit den Nennungen je Monat. Worauf eine Karte rechnet, steht jeweils unter „Basis" zum Aufklappen.
- Sprachregel: TruEdge beschreibt, empfiehlt nie. Jede Zahl trägt Fallzahl und Zeitraum; kein Text sagt, was der Kurs tun wird oder was jemand tun soll. Die öffentlichen Zahlen werden von TruEdge nur gelesen, nie verändert.
Die frühere TruEdge-Ansicht „Marktphasen & Highlights" ist seit dem 5. September 2026 ausgebaut. Redaktionell gesetzte Marktphasen und die Highlight-Listen gibt es nicht mehr; die Bewertung einzelner Aussagen war davon nie abhängig. Ältere Protokoll-Einträge zu Phasengrenzen bleiben als Historie stehen.
10. Community: Tagesabstimmung & Boden-Abstimmung (eingestellt)
Seit dem 5. September 2026 eingestellt. Der Bereich ist aus der Website entfernt; es finden keine Abstimmungen mehr statt, und es werden dafür keine Daten mehr erhoben. Die Tageswerte aus der aktiven Zeit stehen weiter im Protokoll. Die folgenden Regeln dokumentieren, wie diese Werte damals zustande kamen.
Schnitt statt Sperre
Abgestimmt werden kann durchgehend. Um 15:30 Uhr (Berliner Zeit) wird ein Schnitt gezogen, der den Tageswert festschreibt. Danach läuft die Abstimmung weiter – diese Stimmen erscheinen im Verlaufswert, verändern den Tageswert aber nicht. Vier Regeln, ohne die der Tageswert nicht wirklich fest wäre:
- Gezählt wird die erste Stimme eines Geräts vor 15:30. Wer morgens abstimmt und um 15:29 nachjustiert, hätte sonst einen halben Tag Marktbeobachtung in seiner gezählten Stimme.
- Wer später abstimmt oder ändert, bewegt nur den Verlauf.
- Gealtert und zitiert wird ausschließlich der Tageswert.
- Beide Zahlen stehen im Interface immer als zwei Zahlen da, nie als eine.
Das ist kein „zu spät". Bis 15:30 entsteht der Tageswert, danach läuft der Verlauf – zwei Abschnitte, keine geschlossene Tür. Vorher war ab 16:00 Uhr gesperrt; das kostete acht Stunden Beteiligung am Tag, ohne mehr Schutz zu bieten. Der Schnitt ist sogar strenger: Er liegt vor dem volatilsten Teil des Handelstages, der gezählte Wert ist also Prognose, nicht Beobachtung. Und er ist der Grund, warum der Tagesreport um 15:30 den Wert desselben Tages nennen darf, ohne ihn zu beeinflussen.
Unsicherheitsband statt Mindeststimmenzahl
Es gibt keine harte Schwelle, ab der ein Tag „zählt". Stattdessen bekommt jeder Tageswert ein Band aus der Stimmenzahl dieses Tages:
Band = ±1,96 × s / √n
n sind die bis 15:30 gezählten Stimmen,
s ist die über alle bisherigen Tage
gepoolte Streuung der Einzelstimmen. Gepoolt, weil eine aus vier Stimmen geschätzte Tagesstreuung
wertlos wäre – dafür ist die Historie da. Solange zu wenige Tage vorliegen, gilt ein dokumentierter
Startwert; sobald genug Tage da sind, wird gemessen. Welcher Wert gerade benutzt wird, steht im
Community-Bereich.
Ein Etikett („neutral", „bullisch") wird nur vergeben, wenn mindestens 60 % des Bands in einer Zone liegen. Sonst steht dort ehrlich „zwischen bärisch und neutral". Zur Einordnung: Bei 24 Stimmen bedeutet ein Tageswert von 50 in Wahrheit 41 bis 59 – die gesamte Neutral-Zone. Belastbar wird das Etikett erst ab etwa 40 Stimmen.
Grenze der Rechnung: Das Band erfasst nur Zufallsstreuung, nicht die Selbstauswahl der Abstimmenden. Wer abstimmt, ist kein Querschnitt – an bewegten Tagen vermutlich eine andere Gruppe als an ruhigen. Die tatsächliche Unsicherheit ist also größer als die gerechnete.
Die Community ist eine Akte
Der Tageswert wird mit derselben Mechanik gealtert wie die Aussage eines Influencers: gleiche fünf Stufen, gleiche Bilanz, gleiche Darstellung. Kein zweites Verfahren, kein zweites Vokabular. Die Zuordnung folgt der Zone des Tageswerts und der tatsächlichen Tagesrichtung; ein neutraler Tageswert kann dabei weder „sehr gut" noch „sehr schlecht" altern – wer sich kaum festlegt, kann nicht herausragen und nicht abstürzen. Dieselbe Regel gilt für Influencer.
Gealtert wird nur, was ein eindeutiges Etikett trägt. Tage ohne Etikett gehen auf unser Konto – zu geringe Beteiligung ist unser Problem, nicht das der Community – und fallen aus Zähler und Nenner, genau wie „von uns nicht beurteilbar" im Logbuch.
Ein Tag gilt als seitwärts, wenn er innerhalb von ±0,75 % schließt. Die Grenze ist so gewählt, dass alle drei Ausgänge (steigend / seitwärts / fallend) etwa gleich häufig sind: Über die letzten 365 Tage traten sie zu 32 % / 33 % / 35 % ein. Ein engeres Band würde „keine klare Richtung" strukturell benachteiligen und damit Zurückhaltung bestrafen.
Boden-Abstimmung: ein Ausscheidungsverfahren
Die Frage „In welchem Bereich liegt das Tief dieses Zyklus?" wird monatlich neu gestellt. Ihre Auflösung ist asymmetrisch – und genau deshalb überhaupt möglich:
- Widerlegen geschieht sofort und ohne Schiedsrichter: Fällt der Kurs unter die Untergrenze einer Zone, ist sie erledigt. Gemessen am Tagesschluss aus unserem eigenen Kursarchiv.
- Bestätigen geht erst mit einem neuen nominalen Allzeithoch – dann steht fest, dass der Zyklus sein Tief hinter sich hat. Das kann Jahre dauern. Bis dahin gilt jede verbliebene Zone als offen, nicht als richtig. Eine bestätigte Zone wird nicht gealtert; eine Note daneben würde suggerieren, die Frage sei entschieden.
Überlebende sind keine Sieger. Wer jeden Monat den tiefsten Bereich wählt, scheidet nie aus und liegt trotzdem nie richtig. Deshalb heißt es überall „noch nicht widerlegt", nie „lag richtig" – nur Widerlegungen sind ein Ergebnis. Die persönliche Historie führt zusätzlich den Abstand der eigenen Tipps zum tiefsten Kurs, weil Dauerpessimismus sonst unsichtbar bliebe.
Zonen sind versioniert. Feste Dollar-Zonen sind über Monate nicht vergleichbar: „50–60k" bei einem Kurs von 64k ist eine andere Aussage als bei 92k. Zu jeder Stimme wird deshalb der Kurs zum Abstimmungszeitpunkt gespeichert; ein Wechsel des Zonensatzes teilt den Monat in zwei Abschnitte – alte Stimmen bleiben bei ihrem Satz stehen, statt umgedeutet zu werden. Im Verlauf werden Zonen verschiedener Sätze nie als dieselbe Größe gezeichnet.
11. Grundsätze & Grenzen
- Alle Einordnungen sind Meinungsäußerungen und Werturteile auf Basis öffentlicher Aussagen und der tatsächlichen Kursentwicklung – keine Tatsachenbehauptungen über Absicht, Positionen oder Redlichkeit einer Person.
- Jede aufgenommene Aussage verlinkt ihre Originalquelle – jeder kann unsere Einordnung selbst überprüfen.
- Subjektivität lässt sich nicht wegdefinieren, aber disziplinieren: gleiche Kriterien für alle, komplette Monate statt Auswahl, Korrekturen transparent.
- Nichts auf dieser Website ist eine Anlageberatung oder Handlungsempfehlung – Näheres im Haftungsausschluss.
Profil-Zustand „verifiziert" & der direkte Korrekturweg
Bewertete Personen können ihr Profil beanspruchen (kostenloser Zugang unter /influencer, Freischaltung per Einmal-Code). Ein beanspruchtes Profil trägt die Kennzeichnung „✓ verifiziert" und kann ein eigenes Profilbild führen. Der Zugang eröffnet den direkten Korrekturweg: In der eigenen Akte lässt sich zu jeder Aussage eine strukturierte Korrekturanfrage stellen, deren Bearbeitungsstatus im eigenen Bereich einsehbar ist.
Was „verifiziert" nicht bedeutet: Die Kennzeichnung sagt nur, dass die Person die Kontrolle über ihr Profil übernommen hat. Sie ist keine Empfehlung, kein Gütesiegel und kein Einverständnis der Person mit unseren Einordnungen – und sie ändert nichts an den Bewertungskriterien: Der Zugang erlaubt Anfragen, niemals das eigenständige Ändern des Archivs. Die redaktionelle Entscheidung trifft weiterhin ein Mensch.
Korrekturen: Betroffene Personen nutzen am einfachsten den direkten Korrekturweg über ihr beanspruchtes Profil (siehe oben); daneben können Betroffene und Leser jederzeit per E-Mail eine Überprüfung anstoßen: support@truebias.de. Wir prüfen jedes Anliegen zeitnah und passen Einordnungen an, wenn die Kriterien es hergeben. Jede nachträgliche Änderung an einer bereits beurteilten Aussage landet automatisch im Korrektur-Protokoll (Abschnitt 12).
12. Korrektur-Protokoll
Das Korrektur-Protokoll ist unser Versprechen, Bewertungen nicht stillschweigend umzuschreiben. Damit das überprüfbar ist – und nicht nur behauptet –, protokolliert der Server jede nachträgliche Änderung an einer bereits beurteilten Aussage und jede Entfernung einer Aussage automatisch und dauerhaft – seit dem 29. August 2026 ohne Monatsgrenze, also unabhängig davon, ob der betroffene Monat schon in die Statistik zählt (Abschnitt 7). Einträge werden nie gelöscht. Zwei Dinge sind bewusst keine Korrektur: das erste Urteil über eine bis dahin offene Aussage und neue Aussagen selbst – sie erscheinen als eigene Einträge („Neue Aussage") im Protokoll und stehen dauerhaft mit Datum und Quelle in der Chronik. Auch Änderungen an dieser Methodik selbst stehen als eigene Einträge im Protokoll – mit Vorzustand, Endstand und Begründung.
Korrekturen stehen nicht in einer eigenen Liste, sondern in demselben Ereignisstrom wie alles andere: dem Protokoll. Dort trennen zwei Filter „neu erfasst“ von „nachträglich geändert“, und hinter jeder Änderung klappt auf, welches Feld betroffen war, was vorher dastand und warum. Das Korrektur-Protokoll einer einzelnen Akte ist derselbe Strom, nach dieser Akte gefiltert – kein zweites Verzeichnis, das auseinanderlaufen könnte.
Hier stand bis Juli 2026 ein eigener Auszug. Er war ein zweiter Renderer über denselben Einträgen und damit genau die Stelle, an der zwei Darstellungen auseinanderlaufen – dieselbe Korrektur, zweimal verschieden formuliert. Deshalb führt diese Seite jetzt hin, statt nachzubauen:
13. Finanzierung
True₿ias finanziert sich über zwei Quellen: die Mitgliedschaften in TruEdge, sobald der Bereich geöffnet ist, und einen als Anzeige gekennzeichneten Affiliate-Link zur BitBox02-Hardware-Wallet (Stand 18. September 2026). Der Link steht als abgesetzter, gekennzeichneter Kasten am Ende von Bias Radar und Bias-Logbuch — nach dem redaktionellen Inhalt, nie darin. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision – der Preis für Käufer ändert sich nicht.
Die Anzeige ist keine redaktionelle Empfehlung: Sie nennt keine Vergleichskriterien und keine Alternativen, weil eine Anzeige, die sich als Test ausgibt, genau der Fehler wäre, den wir bei anderen messen. Weitere Werbepartner gibt es nicht: Kein bewerteter Influencer, keine Börse und kein sonstiger Anbieter zahlt uns Geld. Aufnahme, Einordnung und Bewertung von Aussagen sind von dieser Partnerschaft vollständig unabhängig; der Anbieter der Wallet ist nicht Gegenstand unserer Bewertungen. Ändert sich an der Finanzierung etwas, wird zuerst dieser Abschnitt aktualisiert.