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Methodik & Bewertungs-Rubrik

Stand: 21. September 2026 · So kommen unsere Einordnungen zustande
Zuletzt geändert: Am 21. September 2026 wurde eine falsche Angabe über die Betreiber-Akte berichtigt: Dort stand, der Code rechne die Alterung seiner Aussagen gegen den Kurs und ein Urteil nehme eine neutrale Partei vor. Beides trifft es nicht: Die Alterung ist bei jeder Akte eine Einschätzung des Betreibers (§ 6) – dieselbe Rubrik für alle, jede Entscheidung begründet und über den Quell-Link nachvollziehbar. Bei fremden Akten steht er außerhalb, bei der eigenen nicht; deshalb trägt sie keine Quote. An keiner Zahl ändert die Berichtigung etwas. Davor: Am 20. September 2026 ist TruEdge ein Überblick mit Türen geworden – zehn Module, jedes unter eigener Adresse (§ 9); an keiner Zahl und an keiner Regel ändert das etwas. Davor: Seit dem 17. September 2026 zeigt das Logbuch, wer sich festlegt – der Anteil selbst genannter Fristen je Akte, eine reine Anzeige, keine Quote ändert sich (§ 8, im Korrektur-Protokoll dokumentiert). Davor: Seit dem 12. September 2026 löst auch eine neutrale Aussage eine These im selben Zeithorizont ab (§ 6, ab Stichtag, nicht rückwirkend – im Korrektur-Protokoll dokumentiert); am selben Tag hat das Radar seine heutige Form bekommen (§ 4: Bänder, Kursverlauf ab der ältesten offenen Aussage, „Entschieden heute" mit Grund, § 5). Davor: Der Regime-Test („stur bärisch/stur bullisch") ist am 1. September 2026 entfallen – Ausbau im Korrektur-Protokoll dokumentiert. Davor: Bewertungslogik-Rollout vom 29. August 2026 – Ablösung und Verkürzung bei Lagerwechsel (§ 6), automatischer Monatsabschluss statt redaktionellem Häkchen (§ 7), Gehalten-Quote mit gewichteter Zusatz-Lesart (§ 8), Korrektur-Protokoll ohne Monatsgrenze (§ 12). Seit Ende August halten wir zudem fest, womit eine Aussage begründet wird (§ 1).

True₿ias ordnet öffentliche Markteinschätzungen von Bitcoin-Influencern ein. Alle Einordnungen sind redaktionelle Werturteile – subjektiv, aber nach festen, hier offengelegten Kriterien. Diese Seite ist unsere Selbstverpflichtung: Nach denselben Maßstäben bewerten wir jeden – unabhängig von Person, Reichweite oder Richtung der Aussage.

1. Was wir erfassen

Grundlage sind ausschließlich öffentlich zugängliche Aussagen der genannten Personen (abgerufen über die offizielle X-API). Wir übernehmen keine Volltexte, sondern verfassen eine kurze Zusammenfassung in eigenen Worten und verlinken die Originalquelle. Eine KI (Claude) darf dafür Entwürfe vorschlagen – aufgenommen und eingeordnet wird jede Aussage erst nach menschlicher Prüfung und Freigabe. Nicht jede Äußerung wird erfasst: Wir nehmen Aussagen auf, die eine erkennbare Markteinschätzung zu Bitcoin enthalten.

Enthält ein Beitrag Bilder (in der Regel Kurs-Charts), fließen auch diese in die KI-Vorverarbeitung ein: Erkennbare Kursmarken, Level und die Aussage des Charts werden für den Entwurf mit ausgewertet – gerade bei Posts, deren eigentliche These nur im Chart steckt. Die Bilder selbst speichern und veröffentlichen wir nicht; es gilt dieselbe Regel wie für den Text (Details in der Datenschutzerklärung).

Womit wird begründet? Seit Ende August 2026 halten wir zu jeder neu erfassten Aussage zusätzlich fest, worauf sich die Person beruft – als Schlagworte aus einer festen Liste von rund 30 Begriffen (z. B. Chart-Technik, ETF-Flows, Halving/Zyklus, Geldpolitik, On-Chain-Daten). Die KI schlägt die Schlagworte vor, übernommen werden sie erst nach menschlicher Prüfung – wie alles andere auch. Die Schlagworte ändern keine Bewertung; sie beantworten eine eigene Frage: Womit argumentiert diese Stimme – und womit die Influencer? Ausgewertet wird das im Tiefenprofil jeder Akte: Stimmungs-Verteilung, Zeithorizont-Profil und die meistgenutzten Begründungs-Metriken je Zeitraum, für alle sichtbar. Ältere Aussagen (vor Ende August 2026) tragen noch keine Schlagworte.

Welche Art von Aussage ist es? (seit 9. September 2026) Zu jeder neu erfassten Aussage halten wir fest, wie sie überhaupt überprüfbar ist – vorgeschlagen von der KI, bestätigt von Hand wie alles andere. Vier Arten, Mehrfachnennung möglich: Richtung mit Zeitraum (gegen den Kursverlauf im Zeitfenster prüfbar), Preisziel (gegen die genannte Kursmarke), Muster oder Abfolge („erst X, dann Y") und Haltung – eine Meinung ohne Ziel und ohne Frist, die sich nur redaktionell beurteilen lässt. Die Art ändert keine Bewertung. Sie beantwortet die Frage, aus welchem Stoff eine Akte besteht, und steht deshalb als eigene Zeile in der Akte („X gegen Fenster geprüft · Y gegen Ziel · Z redaktionell beurteilt"). Das ist auch die Voraussetzung für einen ehrlichen Vergleich mit einer urteilsfreien Haltung: Vergleichbar ist nur, was eine Richtung mit Zeitraum behauptet. Für Aussagen aus der Zeit davor leiten wir die Art aus den vorhandenen Feldern ab – abgeleitet, nicht bestätigt; im Datensatz steht nichts.

Rückwirkende Erfassung aus dem X-Archiv (seit 7. September 2026): Aussagen aus der Zeit vor dem Beobachtungsbeginn einer Akte werden über die Archivsuche der X-API geholt und mit demselben Filter, derselben Analyse und derselben Bestätigung erfasst wie neue Posts. Je Akte gilt ein Fokus: Accounts, die praktisch nur über Bitcoin sprechen, werden ohne Stichwortfilter geholt (sonst gingen Aussagen wie „wir holen die 100k" verloren) und eine Relevanz-Vorstufe entscheidet je Post, ob er den Bitcoin-Kurs meint; Accounts mit mehreren Assets werden mit Kursvokabular gefiltert. Antworten auf andere Posts werden zunächst nicht geholt. Aussagen, die nur wegen dieses Filters fehlen, sind eine bekannte Lücke. Archiv-Aussagen tragen im Datensatz dauerhaft die Herkunft „Archiv". Wo ein Monat zuvor von Hand nachgezogen wurde, wird die Trefferquote der Automatik gegen die Handarbeit gemessen und hier nachgetragen, sobald sie vorliegt.

2. Sentiment: bullisch · neutral · bärisch

Jede Aussage erhält die Grundstimmung, die ein durchschnittlicher Leser ihr entnehmen würde:

Ironie, Zitate und reine Nachrichtenwiedergabe ordnen wir nach dem erkennbaren eigenen Standpunkt der Person ein – im Zweifel neutral.

3. Der aktuelle Bias-Wert (Lager)

Der angezeigte Bias eines Influencers ergibt sich allein aus den Aussagen von heute (bullisch/neutral/bärisch, netto über alle heutigen Aussagen). Gestern wird bewusst nicht mit heute verrechnet. Gibt es heute keine Aussage, greifen wir ersatzweise auf gestern zurück und kennzeichnen den Wert dann als von gestern – so ist erkennbar, dass er nicht von heute stammt. Gibt es weder heute noch gestern eine Aussage, zeigen wir ehrlich „kein klares Bias" (im Radar-Balken: „ohne Aussage") statt eines veralteten Werts. Der 14-Tage-Verlauf dient als Kontext, fließt aber nicht in den Wert ein. Dieses Modell beschreibt das kurzfristige Bias; die Horizonte stehen im Radar als drei Zeilen nebeneinander (siehe nächster Abschnitt).

Das Verdikt der Influencer: ein Wort je Horizont

Die Lager der einzelnen Influencer werden je Horizont zu einem Wort verdichtet – das ist das Band, das man im Radar liest. Gezählt werden nur Influencer, die sich in diesem Horizont überhaupt geäußert haben („aus 9 von 16"); wer ohne Aussage ist, zählt nicht mit – Schweigen ist keine Meinung und wird im Balken deshalb getrennt von „neutral" gezeigt.

BULLISCH / BÄRISCHEine Seite hat mehr Stimmen. „klar" steht davor, wenn der Vorsprung mindestens die Hälfte aller positionierten Stimmen beträgt, sonst „leicht". Bei weniger als drei Stimmen fällt der Zusatz weg – die Richtung bleibt, der Grad wäre eine Behauptung.
NEUTRALNeutral hat die absolute Mehrheit der positionierten Stimmen. Oder: bullisch und bärisch stehen gleich und neutral ist die größte Gruppe – dann gibt es keine Richtung, die neutral überstimmen könnte.
UNSTIMMIGBullisch und bärisch stehen gleich, und auch neutral führt nicht. Die Influencer widersprechen sich – das ist ein Ergebnis, kein fehlendes.

Die Schwelle für „klar" ist bewusst hoch: Ein Vorsprung von einer Stimme unter zehn ist kein klares Bild, auch wenn er rechnerisch eine Mehrheit ist. Widersprechen sich kurz- und langfristig (bullisch gegen bärisch), sieht man das in der Horizont-Matrix selbst – die drei Zeilen stehen dafür untereinander.

4. Zeithorizonte: kurzfristig · mittelfristig · langfristig

Viele Einschätzungen haben mehrere Horizonte – „erst Anstieg bis 77k, danach tiefer" ist kurzfristig bullisch und langfristig bärisch. Damit das aktuelle Bild nicht verzerrt, stehen die drei Horizonte im Radar nebeneinander, jeder mit eigener Zählung. Ein Tipp auf eine Zeile setzt sie für Kursverlauf und Report; ein Band verschwindet nie, weil es leer ist – „keine Aussage" ist eine Auskunft.

Zwei Fenster, die man nicht verwechseln darf. Das Einordnungsfenster unten sagt, in welches Band eine Aussage gehört (aus ihrem „gültig bis"). Das Anzeigefenster ist nur die Achse des Kursverlaufs: Er beginnt seit dem 12. September 2026 bei der ältesten offenen Aussage des gewählten Bands und endet jetzt – nicht mehr bei festen 48 Stunden, 30 oder 90 Tagen. Eine langfristige Aussage von gestern handelt von den nächsten Monaten, nicht von den letzten; ein festes Fenster hatte beides verwechselt. Rechts von „jetzt" gibt es keine Fläche: Restlaufzeiten stehen als Zahl in den Details, nicht als Strich. Der Horizont ist eine Eigenschaft der Aussage, nicht des Charts.

Der Horizont ist keine Bauchentscheidung, sondern ergibt sich aus dem Zeitfenster der Aussage: Nennt ein Beitrag ein erkennbares Zeitfenster („bis Freitag", „diesen Monat", „Jahresende"), erfassen wir es als „gültig bis" – die Fensterlänge bestimmt das Band:

KURZFRISTIGZeitfenster bis 7 Tage („heute", „diese Woche"). Ohne erkennbares Fenster ist kurzfristig der Standard.
MITTELFRISTIGZeitfenster von 8 bis 31 Tagen („diesen Monat", „die nächsten Wochen"). Nennt ein Beitrag erkennbar eine mittelfristige Absicht, aber kein exaktes Datum, setzt die Redaktion das Fenster nach dieser Absicht (Richtwert ≈ 14 Tage) und prüft es vor der Übernahme.
LANGFRISTIGZeitfenster über 31 Tage („Jahresende", „Zyklus") – oder, bei Aussagen ohne Fenster, die redaktionelle Langfrist-Markierung.

Sobald eine These im Rückblick bewertet ist, zählt sie wie jede andere Aussage in die Alterungs-Bewertung (Abschnitt 6) – dort getrennt nach Horizont ausgewiesen.

Das Radar seit dem 12. September 2026: Bänder, Detail, Heute

Das Radar zeigt die Gegenwart: alle drei Horizonte gleichzeitig als Bänder, darunter das Detail des gewählten Bands, darunter den Tag. Was sich dabei an der Anzeige geändert hat – die Zahlen selbst rechnen wie zuvor:

5. Wenn das Zeitfenster endet: die Fenster-Auflösung

Der Grund einer Auflösung (seit 12. September 2026). Eine Aussage wird aus einem von drei Gründen entschieden, und die drei müssen unterscheidbar bleiben: Frist abgelaufen (das Fenster ist um), abgelöst (der Influencer hat im selben Horizont die Richtung gewechselt; die alte Aussage wird im Moment des Wechsels bewertet und trägt ihre Laufzeit – „abgelöst nach 19 Tagen") oder Ziel erreicht (ein genanntes Kursziel wurde berührt, mit Datum; es zählt nur, wenn die Berührung vor Ablösung oder Ablauf lag). Bestandsaussagen ohne Fenster heißen „ohne Frist, redaktionell bewertet". Jede Entscheidung trägt außerdem den Zeitpunkt, an dem die Redaktion sie bestätigt hat – daraus entsteht „Entschieden heute" im Radar. Ältere Bewertungen ohne diesen Zeitpunkt erscheinen dort nicht.

Läuft das „gültig bis"-Fenster einer offenen Aussage ab, wertet der Server die Bitcoin-Kursbewegung im Fenster automatisch und ohne Ermessen aus – Datenquelle sind die öffentlichen Binance-Tagesschlusskurse (BTC/USDT). Die Bewegung wird auf ein Wochen-Äquivalent normiert (Schwankung wächst etwa mit der Wurzel der Zeit) und gegen die Richtung der Aussage gehalten. Das Ergebnis ist ein dokumentierter Kurs-Fakt, reproduzierbar bis auf den Tagesschluss – und erscheint im Admin als Vorschlag für die Alterungs-Stufe: Das Urteil selbst trifft weiterhin ein Mensch (Abschnitt 6), der Fakt ist seine harte Grundlage. Jedes ausgelaufene Fenster erscheint zudem öffentlich im Protokoll.

Standardfenster (seit 7. September 2026): Nennt eine kurzfristige Aussage kein eigenes Zeitfenster, gilt Post-Datum + 7 Tage als „gültig bis" – die Grenze des kurzfristigen Bands. So läuft die Fenster-Auflösung für fast jede Aussage und schlägt die Alterung vor; bis dahin blieben Aussagen ohne genanntes Fenster offen, bis die Redaktion sie von Hand bewertete. Ein gesetztes Fenster ist im Datensatz als Standard markiert und damit von einem vom Influencer genannten Fenster unterscheidbar. Maßgeblich ist der Zeitpunkt der Erfassung, nicht das Datum des Posts: Auch eine rückwirkend aus dem Archiv erfasste Aussage bekommt das Standardfenster. Langfrist-Aussagen bleiben ohne Fenster, Bekräftigungen werden nicht bewertet. Ältere offene Aussagen wurden nachträglich mit demselben Fenster versehen – ohne Änderung an bereits getroffenen Urteilen.

Bis August 2026 gab es zusätzlich „strukturierte Calls" mit automatischem Level-Abgleich (Entry/Ziel/Invalidierung gegen 1-Minuten-Kerzen). Das System wurde entfernt, bevor der erste Call erfasst war – es hat nie eine veröffentlichte Zahl beeinflusst; der Ausbau ist im Protokoll dokumentiert.

6. Die Alterungs-Bewertung (Rubrik)

Im Rückblick bewerten wir, wie eine Aussage gealtert ist – gemessen an der tatsächlichen Bitcoin-Kursentwicklung (Tagesschlusskurse; der Kurs zum Zeitpunkt der Aussage wird gespeichert). Der Bewertungshorizont ergibt sich aus der Aussage selbst (genanntes Ziel oder Zeitrahmen); nennt sie keinen, bewerten wir gegen die Entwicklung bis zum Abschluss des jeweiligen Monats. Liegt zu einer Aussage eine automatische Fenster-Auflösung (Abschnitt 5) vor, ist deren Kurs-Fakt eine harte Grundlage der Bewertung – das Urteil selbst trifft weiterhin ein Mensch.

SEHR GUT (+2)Die Aussage traf präzise ein: Richtung und Zeitrahmen stimmten; ein genanntes Ziel wurde erreicht. Der Call hätte einen echten Informationsvorsprung geliefert.
GUT (+1)Die Richtung stimmte, aber Ausmaß oder Timing wichen spürbar ab (z. B. Rallye kam, aber später oder schwächer als beschrieben).
NEUTRAL (0)Weder klar bestätigt noch widerlegt: Seitwärtsmarkt, beidseitig formulierte Aussagen, oder die genannte Bedingung trat nicht ein.
SCHLECHT (−1)Die Richtung war falsch – der Markt lief erkennbar gegen die Aussage.
SEHR SCHLECHT (−2)Deutlich falsch: Das Gegenteil trat ein, obwohl die Aussage mit Nachdruck oder konkretem Ziel vertreten wurde.
NICHT BEWERTBARDie Aussage enthält keine prüfbare Richtungs- oder Zeitaussage – reine Information, Frage, Kommentar ohne Markterwartung. Sie bleibt im Logbuch dokumentiert, zählt aber in keine Punkte-Statistik: Wer sich nicht festlegt, kann weder richtig noch falsch liegen. Wie oft das vorkommt, weist stattdessen der Substanz-Anteil aus (siehe unten).
OFFENNoch nicht bewertet. Offene Aussagen zählen in keine Statistik.

Warum „nicht bewertbar" nicht als „neutral" zählt: Würden wir inhaltsleere Beiträge mit 0 Punkten mitrechnen, würde der Alterungs-Schnitt vor allem messen, wie viel jemand postet – nicht, wie gut er liegt, wenn er sich festlegt. Ein Vielposter mit wenigen Treffern sähe dann besser aus als jemand, der sich seltener, aber prüfbar äußert. Beide Fragen sind interessant, deshalb trennen wir sie: die Treffsicherheit im Schnitt, den Signalgehalt im Substanz-Anteil.

Drei Kennzahlen statt einer

Jede Akte weist deshalb drei Werte aus, die verschiedene Fragen beantworten:

VERLÄSSLICHKEITPunkteschnitt der bewertbaren Aussagen (−2 bis +2): Wie gut liegt diese Stimme richtig, wenn sie sich festlegt?
HIGHLIGHTSAnzahl der als „sehr gut gealtert" bewerteten Aussagen: Wie oft war sie herausragend? Sie zählen zusätzlich ganz normal in die Verlässlichkeit – als absolute Zahl, weil sich herausragende Calls summieren.
SUBSTANZ-ANTEILAnteil der beurteilten Aussagen mit prüfbarem Inhalt: Wie oft legt sie sich überhaupt fest? Als Anteil, damit eine lange Akte nicht allein wegen ihrer Länge schlechter dasteht.

Bewertet wird die Aussage, nie die Person. „Schlecht gealtert" heißt: Diese eine Einschätzung hat sich nicht bestätigt – nicht mehr und nicht weniger.

Bekräftigungen zählen einmal: Bekräftigt jemand dieselbe These in den Folgetagen (gleiche Richtung, gleiches Ziel, keine neue Information – „ich bleibe dabei", „wie gesagt"), bewerten wir die These ein einziges Mal – an der Ur-Aussage. Die Bekräftigungen bleiben im Logbuch sichtbar und sind als „↻ bekräftigt" markiert; die Ur-Aussage zeigt, wie oft sie später bekräftigt wurde („↻ N× bekräftigt"), und im Detailverlauf werden Ur-Aussage und ihre Bekräftigungen als zusammengehöriger Strang dargestellt. Gezählt werden überall die eigenständigen Aussagen – auf der Karte im Logbuch, in der geöffneten Akte und in der Übersicht; die Bekräftigungen stehen in der Akte als Zusatz darunter (seit 18. September 2026, vorher zählten Akte und Übersicht sie mit).

Überzeugung zählt – gedeckelt und in beide Richtungen. Eine oft bekräftigte These wiegt im Alterungs-Schnitt stärker: je Bekräftigung +25 %, begrenzt auf höchstens das Doppelte (ab etwa vier Bekräftigungen). Das gilt symmetrisch – eine oft bekräftigte These, die gut altert, hebt den Schnitt stärker; eine, die schlecht altert, senkt ihn stärker. Wer hinter einer These steht, trägt also mehr Verantwortung für deren Ausgang. Zwei Schutzregeln verhindern Missbrauch: die Zahl der bewerteten Thesen (für die Dämpfung bei wenigen Bewertungen) zählt weiter nur eigenständige Thesen – bloßes Wiederholen täuscht keinen langen Track-Record vor; und der Deckel sorgt dafür, dass Wiederholen die Alterung nie dominiert. Ins aktuelle Bias zählen Bekräftigungen ohnehin als aktiv gehaltene Position.

Neue Aussage oder Ablösung? Ändert sich Ziel oder Bedingung, ist es eine neue, eigenständig bewertete Aussage. Ändert sich die Richtung – bullisch wird bärisch oder umgekehrt, im selben Zeithorizont –, entsteht ebenfalls eine neue Aussage, und die erste wird zusätzlich verkürzt: Sie altert nur über den Zeitraum aus, in dem sie tatsächlich stand – von ihrer Äußerung bis zur ablösenden Aussage. Ihr Gewicht in der Quote folgt dieser tatsächlichen Standzeit, nicht dem ursprünglich deklarierten Horizont – schwerer als dieser Horizont wird sie dadurch nie. Stand die Aussage keine 24 Stunden, gilt sie als nicht bewertbar. Kein Lagerwechsel – und damit keine Verkürzung – sind: Bestätigungen oder Präzisierungen derselben Richtung, ein neues Kursziel in derselben Richtung, und eine gegenläufige Aussage zu einem anderen Horizont (das ist eine Divergenz – ein Signal, kein Fehler). Kehrt jemand nach einer Verkürzung ins ursprüngliche Lager zurück, ist das eine neue, eigenständige Aussage – der Bekräftigungszähler beginnt bei null. Die Verkürzung gilt ab dem 29. August 2026, nicht rückwirkend.

Rücknahme durch neutral (seit 12. September 2026). Wer von bärisch oder bullisch auf neutral dreht – im selben Zeithorizont –, nimmt seine These zurück: Sie wird im Moment der Rücknahme abgelöst und über ihre tatsächliche Standzeit bewertet, genau wie bei einer Kehrtwende. Die neutrale Aussage ist dabei keine neue These: Der Influencer zählt danach im Radar als „ohne Aussage", nicht als neutral – Schweigen ist keine Meinung. Eine neutrale Aussage ohne vorausgehende These bleibt eine neutrale Meinung und zählt als solche. Neutrale Aussagen selbst werden nie verkürzt. Bis zum 11. September galt die Asymmetrie, dass nur bullisch ↔ bärisch ablöst; Bestandsaussagen bleiben so bewertet, wie sie waren. Seit demselben Tag zählt eine abgelöste These ab dem Moment der Ablösung nicht mehr ins aktuelle Verdikt (§ 3–4) – vorher zählten Kehrtwende und abgelöste These beide, und aus bärisch + bullisch wurde rechnerisch „neutral".

7. Monatsabschluss: wann Bewertungen zählen

Bewertungen zählen monatsweise – und der Abschluss ist seit dem 29. August 2026 automatisch: Ein Monat fließt in Statistiken, Symbole und Highlights ein, sobald er vorbei ist und höchstens zwei seiner Aussagen noch offen (unbewertet) stehen. Ab drei offenen wartet er – dort steht echte Bewertungsarbeit aus. Die kleine Toleranz ist nötig, weil einzelne langfristige Aussagen naturgemäß über Monate nicht abschließend beurteilt werden können; ohne sie würde so ein Monat nie zählen. Es gibt kein redaktionelles Häkchen und kein Ermessen – der Zustand ergibt sich aus den Daten und ändert sich von selbst, sobald Bewertungen dazukommen.

Das Anti-Rosinen-Prinzip bleibt: Es zählt der (praktisch) komplette Monat oder gar nichts – man kann sich nicht die guten Bewertungen herauspicken und die unbequemen liegen lassen, denn ab der dritten offenen Aussage fällt der ganze Monat aus der Statistik. Und weil der Abschluss automatisch ist, gilt die Protokollpflicht jetzt durchgehend: Jede Änderung an einer bereits beurteilten Aussage und jede Entfernung einer Aussage erscheint im öffentlichen Korrektur-Protokoll – unabhängig davon, ob ihr Monat schon zählt. Nur zwei Dinge sind bewusst keine Korrektur: das erste Urteil über eine offene Aussage und neue Aussagen selbst (sie erscheinen als „Neue Aussage" im Protokoll und stehen dauerhaft mit Datum und Quelle in der Chronik).

8. Glaubwürdigkeits-Symbol & Verlässlichkeit

Das Schild-Symbol neben einem Namen verdichtet den Punkteschnitt aller gezählten Bewertungen (+2 bis −2) eines Influencers:

Die Kennzahl „Verlässlichkeit" nutzt denselben Schnitt, dämpft ihn aber bei wenigen Bewertungen Richtung Mitte – zwei gute Aussagen machen noch keinen verlässlichen Track-Record. Das Symbol ist eine zusammengefasste Meinungsäußerung, keine objektive Trefferquote; die Reihenfolge der Logbuch-Liste folgt seit dem 29. August 2026 der Gehalten-Quote (unten), nicht diesem Schnitt.

Die Gehalten-Quote: nur entschiedene Aussagen

Neben dem Punkteschnitt steht im Archiv eine zweite, einfachere Zahl: wie viel Prozent der entschiedenen Aussagen gehalten haben. Entschieden ist eine ausgealterte Aussage, die in eine Richtung ausgegangen ist – sehr gut oder gut auf der einen Seite, schlecht oder sehr schlecht auf der anderen. Neutral gealterte Aussagen zählen nicht in diese Quote, weder oben noch unten.

Alterung, nicht Richtung: Ausgeschlossen ist die neutrale Alterung, nicht das neutrale Sentiment. Auch eine neutral formulierte These („Seitwärtsphase erwartet") legt sich prüfbar fest – sie kann halten (der Markt lief seitwärts) oder danebenliegen (starke Bewegung) und zählt dann ganz normal in die Quote; in der gewichteten Lesart mit dem Gewicht ihrer Sicht.

Der Grund: Eine neutral gealterte Aussage ist meistens eine, die gar nicht richtig ausgeht. Sie in den Nenner zu nehmen hieße, sie zur Hälfte als Fehlschlag zu verbuchen – und das ist sie nicht. Sie ist deshalb nicht verschwunden: Die Zeile unter jedem Namen nennt sie eigens (21 entschieden · 46 neutral · 60 offen), und der Balken daneben zeigt alle fünf Stufen. Wer viel Unentschiedenes produziert, bleibt damit sichtbar, statt hinter einer guten Quote zu verschwinden.

Nicht zu verwechseln mit den beiden Gruppen, die schon vorher herausfallen: ohne prüfbare Behauptung und von uns nicht beurteilbar gelten gar nicht erst als ausgealtert. Neutral dagegen ist ein Ergebnis – geprüft, und der Verlauf gab weder recht noch unrecht.

Die gewichtete Lesart daneben (seit 29. August 2026)

Seit 14. September 2026 erst ab 10 entschiedenen Fällen je Horizont. Bei der tatsächlichen Verteilung der Aussagen (rund zwei Drittel kurz, ein Fünftel mittel, ein Achtel lang) trugen die wenigen langen Fälle mit Gewicht 6 etwa ein Drittel der gewichteten Zahl, und ein einzelner fälliger Fensterlauf bewegte sie um rund fünf Punkte. Deshalb erscheint die gewichtete Lesart nur, wenn jeder Horizont, der überhaupt entschiedene Fälle trägt, mindestens zehn davon hat; darunter steht allein die ungewichtete Quote mit dem Hinweis. Die Rechnung selbst ist unverändert, nur die Schwelle ist neu – bei einigen Akten verschwindet die Zahl dadurch sichtbar, im Logbuch wie in TruEdge.

Die Hauptzahl bleibt die ungewichtete Quote – der rohe, von Hand nachprüfbare Anteil der gehaltenen Fälle; an ihr hängen Farbe und Verdikt. Daneben steht als Zusatzkennzahl die nach Sicht gewichtete Lesart: Ein entschiedener kurzfristiger Fall zählt mit Gewicht 1, ein mittelfristiger (Fenster 8–31 Tage) mit 4, ein langfristiger (über 31 Tage) mit 6. Dazu kommt der Bekräftigungsfaktor von oben (bis ×2) – das Gesamtgewicht einer Aussage liegt damit zwischen 1 und 12. Gerechnet wird gewichtet = Σ Gewicht der gehaltenen Fälle / Σ Gewicht aller entschiedenen Fälle.

Warum es diese zweite Zahl gibt: Ohne Gewichtung dominieren die vielen kurzen Aussagen – die Quote ist dann überwiegend eine Aussage über Kurzfrist-Einschätzungen, obwohl die wenigen großen Thesen das eigentliche Profil einer Stimme sind. Die gewichtete Lesart macht deren Beitrag sichtbar. Der Sprung von 1 auf 4 entspricht dem Laufzeitverhältnis der Fenster (rund 4 gegen 19 Tage im Mittel); der Schritt auf 6 ist bewusst gedämpft und redaktionell gesetzt: Über ein langes Fenster kann ein Kursziel berührt und wieder verlassen werden – lange Fenster sind eher leichter zu treffen, nicht schwerer. Verkürzte Aussagen wiegen nach ihrer tatsächlichen Standzeit, abgebildet auf dieselben Fenster, und nie schwerer als ihr deklarierter Horizont. Die drei Einzelquoten bleiben mit Fallzahl sichtbar; trägt eine Sicht entschiedene Fälle, aber weniger als zehn, entfällt die gewichtete Zahl (siehe oben) – in der Gesamt-Bilanz wie in jedem gewählten Zeitraum.

Die Farbe der Quote folgt einem Verhältnis, keiner Prozentschwelle: grün ab 2:1 (doppelt so oft gehalten wie danebengelegen), rot ab 1:2. Eine feste Grenze bei etwa 60 % hätte zwischen 61 und 59 einen Unterschied behauptet, den die Daten nicht hergeben.

Ein Punktwert allein sagt zu wenig: der Vergleich

Hinter der Reihenfolge im Archiv steht deshalb kein blankes Ranking, sondern ein Vergleich mit Unsicherheit – seit dem 29. August 2026 als Bild am Kopf des Logbuchs (seit dem 17. September unter „Quote"). Jede Akte ist ein Punkt – rechts steht, wer richtig lag (Quote, aufsteigend auf der x-Achse), oben steht, wie viele Aussagen schon entschieden sind (sehr gut, gut, schlecht oder sehr schlecht gealtert – neutral fällt aus der Wertung). Wie oft sich jemand selbst auf eine Frist festlegt, ist eine andere Zahl („Wer legt sich fest"). Der graue Zufallsbereich steht als Trichter um den Durchschnitt (Ø, die über alle Akten gepoolte Quote): Er zeigt, wie weit eine Quote bei der jeweiligen Fallzahl allein durch Zufall streuen kann (±1,96 Standardfehler) – unten breit, nach oben schmaler, je mehr jemand gesagt hat. Es gibt keinen absoluten Referenzwert – der Vergleich ist Akte gegen Akte. Seit dem 20. September 2026 trägt jeder Punkt die Farbe seiner Lage zum Zufallsbereich: grün rechts außerhalb des Trichters, grau darin, rot links außerhalb – gemessen am Durchschnitt der Akten, nicht an 50 %. (Die Karten darunter färben die Quote weiter nach ihrer eigenen Regel: grün ab 2 : 1 gehalten, rot ab 1 : 2.) Die Punkte tragen Initialen statt Profilbildern, unter der Grafik aufgelöst; überlappende Punkte sind leicht versetzt, eine Linie zeigt die echte Position. Normal und Gewichtet teilen sich dieselbe Quote-Achse, und wer noch keine gewichtete Quote hat (unter 10 entschiedenen Fällen je Horizont), steht unter der Grafik mit Namen.

Die Konsequenz zieht die Nummernvergabe: Belegbar hebt sich nur ab, wessen Punkt außerhalb des Zufallsbereichs liegt – nach oben wie nach unten –, und wo sich der Unsicherheitsbereich einer Akte mit dem der besten überschneidet, vergeben wir keine Platznummer, auch wenn das die Mehrheit oder die gesamte Liste betrifft. Eingereiht wird eine Akte erst, wenn sie belastbar ist. Ab dieser Schwelle gelten Akten als uneingeschränkt vergleichbar, und gerechnet wird über die gesamte Historie; noch nicht belastbare Akten laufen als eigene Gruppe darunter.

Belastbar: Aussagen statt Zeit (seit 9. September 2026)

Bis zum 8. September 2026 galt: zwölf Monate Beobachtung. Diese Regel ist abgelöst – sie maß das Falsche. Ob eine Quote trägt, hängt nicht daran, wie lange jemand dabei ist, sondern daran, wie viele Aussagen entschieden sind. Eine Akte mit 185 entschiedenen Aussagen in acht Monaten sagt mehr über ihre Trefferquote als eine mit 20 in dreizehn. Zeit steht nur noch für eines: dass mehr als eine Marktphase erlebt wurde. Sie bleibt deshalb als zweite Bedingung stehen, mit sechs Monaten.

Zwei Stufen, beide als UND-Bedingung:

Die 50 ist gemessen, nicht gesetzt. Die Frage war: Wie stark springt die Quote einer Akte, wenn zehn weitere entschiedene Aussagen dazukommen? Über alle Akten des Bestands (9. September 2026, 759 entschiedene Aussagen) liegt der mittlere Sprung bei 10 Fällen bei 10,5 Prozentpunkten, bei 20 bei 7,5, bei 30 bei 3,8, bei 40 wieder bei 5,2 – und ab 50 dauerhaft unter fünf; der größte Einzelsprung fällt dort von 11 auf 7 Punkte. Davor reißt beides mehrfach die Marke: Eine Akte sprang zwischen der 20. und der 30. entschiedenen Aussage um 18 Punkte, von 45 auf 63 %. Unter vier Punkte fällt der Mittelwert erst bei 130 – das trägt nur noch eine einzige Akte und wäre Extrapolation, keine Messung.

Kursziele zählen ab dem 9. September 2026 als Thesen, nicht als Nennungen. Wer dieselbe Marke mehrfach nennt, während sein Zeitfenster noch läuft, vertritt EINE These – nicht zehn. Solche Nennungen werden gebündelt: gleiche Person, gleiche Richtung, Betrag innerhalb von 3 %, Ur-Ziel noch offen. Bewertet wird das Ur-Ziel; die Wiederholungen erhöhen sein Gewicht. Aus „80 Kursziele, 76 verfehlt" wurden dadurch 24 eigenständige Ziele aus 80 Nennungen, und der Anteil der größten Akte an dieser Zahl fiel von 96 % auf 88 %. Die Verteilung wird seither über die eigenständigen Ziele gerechnet. Ein künstlicher Deckel je Akte ist für diese Karte damit nicht mehr nötig; die Verteilungsangabe bleibt. Die Fassung dieses Absatzes vom Vormittag band die Bündelung noch an eine Frist (Wiederholung nur im laufenden Fenster, Verlängerung durch eine spätere Frist). Diese Bindung ist am selben Tag gefallen – siehe den nächsten Absatz.

Abgelöst wird nur im selben Horizont (seit 11. September 2026). Bis dahin löste jedes neue Ziel einer Akte alle älteren ab – auch über Zeiträume hinweg: Wer im Januar „dieses Jahr 150.000" sagte und im Februar „diese Woche 70.000", hatte damit angeblich die 150.000 zurückgenommen. Das waren aber zwei Aussagen über zwei Zeiträume, keine Meinungsänderung. Ein neues Ziel löst seither nur ab, was dieselbe Akte vorher im selben Horizont genannt hat – kurz (Fenster bis 7 Tage), mittel (bis 31 Tage) oder lang (darüber), abgeleitet aus dem Fenster der Aussage wie überall auf TrueBias. Eine Person kann damit bis zu drei Ziele zugleich vertreten, eins je Horizont; das Profil der Karte zeigt entsprechend je Akte und Horizont das jüngste. Zwei Ergänzungen, damit die Regel nicht an geratenen Fenstern zerbricht: Dieselbe Zahl in mehreren Horizonten ist eine These (gleiche Richtung, Betrag innerhalb 3 %) und zählt im längsten davon – wer eine Marke auch langfristig vertritt, kann sie nicht durch ein neues Wochenziel verlieren. Und auch eine Wiederholung löst im eigenen Horizont ab: Wer im Januar 30.000 langfristig sagt und im März 45.000 langfristig, nimmt die 30.000 zurück, auch wenn die 45.000 schon einmal kurzfristig gefallen waren. Aus denselben 80 Nennungen werden damit 30 eigenständige Ziele: 3 erreicht, 1 offen, 26 abgelöst (vorher 38 Ziele, 2 erreicht, 1 offen, 35 abgelöst).

Ein Kursziel gilt, bis ein neues kommt (seit 9. September 2026, abends). Die Fassung vom Nachmittag kannte nur erreicht und offen – und damit einen Fehler: Ein Ziel, das seine Urheberin längst zurückgenommen hatte, galt als erreicht, sobald der Kurs es irgendwann später berührte. Ein Ziel gilt jetzt von seiner Nennung an, bis dieselbe Akte ein anderes nennt. Daraus folgen drei Zustände: erreicht (ein Tagesschluss hat die Marke berührt, solange sie galt – der Tag der Ablösung zählt noch mit, denn wer sagt „50.000 ist da, jetzt sehe ich 80.000", hat sein Ziel an diesem Tag erreicht), abgelöst (die Person hat vorher ein anderes Ziel genannt) und offen (gilt noch, noch nicht berührt). Abgelöst ist kein Fehlurteil. Wer seine Meinung ändert, hat das Recht dazu; die Zahl sagt nur, dass dieses Ziel nicht mehr gegen den Kurs gehalten wird. Zwei Marken am selben Tag („Support bei 45.000, Ziel 90.000") lösen einander nicht ab – das ist ein Gedanke mit zwei Marken, und innerhalb eines Tages ist die Reihenfolge ohnehin nicht belegbar. Eine Wiederholung (gleiche Richtung, Betrag innerhalb 3 %) bekräftigt ein geltendes Ziel und löst nichts ab; sie kann aber nur ein Ziel bekräftigen, das noch gilt – wer 45.000 sagt, dann 60.000, dann wieder 45.000, stellt beim dritten Mal eine neue These auf. Die Zahlen ändern sich dadurch deutlich: aus denselben 80 Nennungen werden 38 eigenständige Ziele, davon 2 erreicht, 1 offen und 35 abgelöst (vorher: 18 Ziele, 10 erreicht, 8 offen). Das ist keine Härte der Rechnung, sondern die Beschreibung eines Verhaltens: Wer beinahe wöchentlich eine neue Marke ruft, lässt kaum je ein Ziel lange genug stehen, um es einzulösen.

Ein Kursziel hat keine Frist (seit 9. September 2026, nachmittags). Bis dahin bekam jedes Ziel ein Fenster: „gültig bis" aus der Aussage, sonst 7, 31 oder 30 Tage nach Horizont-Band. Lief das Fenster ab, ohne dass der Kurs die Marke berührt hatte, galt das Ziel als verfehlt. Das war eine Behauptung von uns, keine Messung: Wer eine Marke nennt, nennt in den seltensten Fällen eine belastbare Dauer dazu, und ein aus dem Band abgeleitetes Fenster war eine Zahl, die niemand gesagt hat. Seither gibt es zwei Zustände: erreicht, wenn ein Tagesschluss die Marke seit der Nennung berührt hat – mit dem Datum dieses Tages –, sonst offen. „Verfehlt" entfällt ersatzlos. Die genannte Frist bleibt an der Aussage gespeichert und wird angezeigt, sie urteilt nur nicht mehr. Folgen: Die einzige Grenze der Bündelung ist jetzt das Erreichen – wer nach dem Treffer dieselbe Marke erneut nennt, stellt eine neue These auf; eine abgelaufene Frist trennt nichts mehr. Aus denselben 80 Nennungen werden damit 18 eigenständige Ziele: 10 erreicht, 8 offen (vorher 24 Ziele, davon der größte Teil verfehlt). Wochennotiz und Monatsbericht melden seither nicht mehr, welche Frist ablief, sondern welche Marke der Kurs berührt hat – ein Ereignis mit Datum statt einer Buchhaltung. Das Profil der Karte zeigt außerdem nur noch je Akte das aktuellste Ziel: Es steht neben dem laufenden Kurs und soll zeigen, was gerade gilt.

Und wo eine Zahl von Akten steht, sind die gezeigten gemeint (seit 9. September 2026): Auf der Startseite, in TruEdge und im Logbuch zählt dieselbe Regel – Akten, die mindestens sichtbar sind. Noch nicht sichtbare Akten werden beobachtet, aber nirgends mitgezählt; sie stehen als eigene Zahl unter dem Verzeichnis. Vorher nannte die TruEdge-Kopfzeile zehn Akten, während das Logbuch daneben neun zeigte.

Geprüft wurde auch, ob sich „sechs Monate" durch „in mindestens zwei Marktregimen beobachtet" ersetzen lässt – das träfe genauer, wofür die Zeit steht. Es trägt nicht: Der Kurs zerfällt im Beobachtungszeitraum in 19 Phasen, im Schnitt gut einen Monat lang. Zwei Regime sind damit schon nach wenigen Wochen erreicht, jede beobachtete Akte erfüllt die Bedingung. Ein Maß, das alle bestehen, misst nichts. Es bleibt bei sechs Monaten.

Der Vergleich steht im Logbuch-Kopf unter „Quote" und lässt sich umschalten: Standard ist die ungewichtete Quote, die Hauptzahl; die zweite Stellung zeigt dieselben Akten mit der nach Sicht gewichteten Quote (Abschnitt 8). Der Zufallsbereich liegt dort um den gewichteten Durchschnitt aller Akten und ist so breit wie bei der ungewichteten Quote bei gleicher Fallzahl – eine Näherung, die Gewichtung streut in Wahrheit etwas breiter. Platznummern und Karten folgen in beiden Stellungen der ungewichteten Hauptzahl. (Die frühere zweite Ansicht „Verlauf" – die laufende Quote vor dem BTC-Kurs – ist seit dem 3. September 2026 ausgebaut.)

Betreiber – außer Konkurrenz: Der Betreiber von True₿ias wird nach denselben Kriterien erfasst und läuft außer Konkurrenz: In der Auflistung steht seine Akte ohne Platznummer, ohne Ranglisten-Abzeichen und – seit dem 2. September 2026 – ohne Quote und ohne Alterungsbalken. Seit dem 13. September 2026 gilt das auch für die geöffnete Akte: kein Verdikt, keine Bilanz, keine Quote, kein Monatsbalken – sie zeigt jede Aussage mit ihrer Alterung und ihren Quell-Links, aber keine Zahl über alle. Der Grund liegt in der Alterung selbst: Sie ist bei jeder Akte eine Einschätzung des Betreibers (Abschnitt 6) – nach derselben Rubrik für alle, am Kursverlauf begründet und über den Quell-Link an jeder Aussage nachvollziehbar. Bei fremden Akten steht er dabei außerhalb: Wie eine Aussage ausgeht, ändert für ihn nichts. Bei der eigenen Akte steht er nicht außerhalb – eine Quote entstünde dort nach derselben Regel, wäre aber nicht mit den anderen vergleichbar. Im Vergleich erscheint er nicht, und in den Durchschnitt fließt er nicht ein: Wer die Methode definiert, gehört nicht in den Maßstab. Sein Profil ist überall als „Betreiber" gekennzeichnet; jede seiner Aussagen ist quellenverlinkt und damit unabhängig nachprüfbar.

Wer legt sich fest: die selbst genannte Frist (seit 17. September 2026)

Im Logbuch-Kopf zeigt die Ansicht „Festlegung" (bis 19. September 2026 „Konkretheit") je Akte, wie oft sich die Person selbst auf eine Frist festlegt. Gezählt werden die eigenständigen Aussagen mit Richtung (bullisch oder bärisch); Bekräftigungen zählen nicht. Die Zahl ist der Anteil davon, bei denen das Zeitfenster aus dem Text der Aussage stammt – aufgeteilt in „Frist und Kursziel" und „nur Frist". Nennt jemand nur eine Richtung, bekommt die Aussage ihr Fenster vom System: das Standardfenster von sieben Tagen (§ 5) oder den Vorschlag „mittel" der Redaktion. Geprüft wird sie dann trotzdem – aber festgelegt hat sich nicht die Person, sondern das System für sie. Seit dem 15. September 2026 trägt jedes gesetzte Fenster eine Markierung; für ältere Aussagen gilt ein Fenster von genau 7 oder 14 Tagen als gesetzt, jedes andere als genannt.

Seit dem 19. September 2026 als Quadrant: Jede Akte ist ein Punkt – waagerecht ihre Quote wie auf den Akten (ungewichtet), senkrecht ihr Anteil selbst genannter Fristen. Zwei gestrichelte Linien teilen in Viertel: der Durchschnitt der Quote (gepoolt über alle im Vergleich sichtbaren Akten, dieselbe Zahl wie unter „Quote") und der Median der Festlegung über die gezeigten Akten. Die Viertel heißen nach den Achsen: oben festgelegt, unten vage, rechts treffsicher, links daneben – jeweils gemessen an diesen beiden Linien, nicht absolut: „treffsicher" heißt über dem Durchschnitt der gezeigten Akten, nicht über 50 %. Seit dem 20. September 2026 sind alle vier Felder getönt und benannt, jeder Punkt trägt die Farbe seines Felds, an der Akte mit der höchsten Festlegung stehen ihre beiden Zahlen, und unter der Grafik sind die Initialen aufgelöst. Gefüllt ist, wer belastbar ist, gestrichelt, wer es noch nicht ist; Antippen öffnet die Akte. Gezeigt wird, wer im Vergleich sichtbar ist und mindestens 20 Aussagen mit Richtung hat. Unter der Grafik steht, ob die Blindprobe der Frist-Erkennung bestanden ist (30 Aussagen von Hand eingestuft, bestanden ab 24 Übereinstimmungen) – Stand: steht aus. Bis zum 19. September zeigte die Ansicht eine Stufenleiter: je Akte die vier Stufen Frist und Kursziel genannt, nur Frist genannt, nur Richtung, keine Richtung.

Die Zahl braucht keine Auflösung und keine Belastbarkeit: Sie steht fest, sobald eine Aussage erfasst ist. Gezeigt wird eine Akte ab 20 Aussagen mit Richtung; der Betreiber ist nicht dabei. Sie ist eine reine Anzeige – an keiner Quote, keiner Rangfolge und keiner Gruppe ändert sie etwas. Sie ist auch kein Urteil: Wer sich oft festlegt, liegt deshalb nicht öfter richtig; wer selten eine Frist nennt, hat weniger entscheidbare Aussagen, und seine Quote streut stärker.

9. TruEdge

TruEdge ist im Aufbau (Stand 20. September 2026): Der Bereich ist gebaut, aber noch nicht für alle geöffnet – er wartet auf genug belastbare Akten. Öffentlich sind die Vorschau und eine Warteliste für die Startmeldung. Die Trennlinie bleibt: Alles, was eine einzelne Person betrifft (Quote, Akte, Chronik mit Quell-Links, Radar, Protokoll), ist öffentlich; TruEdge zeigt den Querschnitt über alle Stimmen und über die Zeit.

Seit dem 20. September 2026 ist der Bereich ein Überblick mit Türen: eine Seite mit dem Befund, der Skala beider Gruppen, den Änderungen seit dem letzten Besuch und dem Wochenreport – dahinter je Modul ein eigener Bildschirm unter eigener Adresse. Gebaut sind zehn: Wochenreport, Stimmung nach Quote, Kursziele, Der Weg zum Treffer, Quote und Festlegung im Verlauf, Narrative & Thesen, dazu vier Werkzeuge auf denselben Daten – ein Feed aller Aussagen nach Zeit, die Akten, denen man folgt, eine Suche über alle Aussagen mit Ereignis-Rückblick und CSV-Ausgabe, und der Vergleich zweier Akten. Der Feed ist nach Zeit geordnet und niemals nach Quote: Die Quote des Autors steht als Farbe am Rand, eine Sortierung danach wäre eine Empfehlung. Die Auswertungen im Einzelnen:

Die frühere TruEdge-Ansicht „Marktphasen & Highlights" ist seit dem 5. September 2026 ausgebaut. Redaktionell gesetzte Marktphasen und die Highlight-Listen gibt es nicht mehr; die Bewertung einzelner Aussagen war davon nie abhängig. Ältere Protokoll-Einträge zu Phasengrenzen bleiben als Historie stehen.

10. Community: Tagesabstimmung & Boden-Abstimmung (eingestellt)

Seit dem 5. September 2026 eingestellt. Der Bereich ist aus der Website entfernt; es finden keine Abstimmungen mehr statt, und es werden dafür keine Daten mehr erhoben. Die Tageswerte aus der aktiven Zeit stehen weiter im Protokoll. Die folgenden Regeln dokumentieren, wie diese Werte damals zustande kamen.

Schnitt statt Sperre

Abgestimmt werden kann durchgehend. Um 15:30 Uhr (Berliner Zeit) wird ein Schnitt gezogen, der den Tageswert festschreibt. Danach läuft die Abstimmung weiter – diese Stimmen erscheinen im Verlaufswert, verändern den Tageswert aber nicht. Vier Regeln, ohne die der Tageswert nicht wirklich fest wäre:

Das ist kein „zu spät". Bis 15:30 entsteht der Tageswert, danach läuft der Verlauf – zwei Abschnitte, keine geschlossene Tür. Vorher war ab 16:00 Uhr gesperrt; das kostete acht Stunden Beteiligung am Tag, ohne mehr Schutz zu bieten. Der Schnitt ist sogar strenger: Er liegt vor dem volatilsten Teil des Handelstages, der gezählte Wert ist also Prognose, nicht Beobachtung. Und er ist der Grund, warum der Tagesreport um 15:30 den Wert desselben Tages nennen darf, ohne ihn zu beeinflussen.

Unsicherheitsband statt Mindeststimmenzahl

Es gibt keine harte Schwelle, ab der ein Tag „zählt". Stattdessen bekommt jeder Tageswert ein Band aus der Stimmenzahl dieses Tages:

Band = ±1,96 × s / √n

n sind die bis 15:30 gezählten Stimmen, s ist die über alle bisherigen Tage gepoolte Streuung der Einzelstimmen. Gepoolt, weil eine aus vier Stimmen geschätzte Tagesstreuung wertlos wäre – dafür ist die Historie da. Solange zu wenige Tage vorliegen, gilt ein dokumentierter Startwert; sobald genug Tage da sind, wird gemessen. Welcher Wert gerade benutzt wird, steht im Community-Bereich.

Ein Etikett („neutral", „bullisch") wird nur vergeben, wenn mindestens 60 % des Bands in einer Zone liegen. Sonst steht dort ehrlich „zwischen bärisch und neutral". Zur Einordnung: Bei 24 Stimmen bedeutet ein Tageswert von 50 in Wahrheit 41 bis 59 – die gesamte Neutral-Zone. Belastbar wird das Etikett erst ab etwa 40 Stimmen.

Grenze der Rechnung: Das Band erfasst nur Zufallsstreuung, nicht die Selbstauswahl der Abstimmenden. Wer abstimmt, ist kein Querschnitt – an bewegten Tagen vermutlich eine andere Gruppe als an ruhigen. Die tatsächliche Unsicherheit ist also größer als die gerechnete.

Die Community ist eine Akte

Der Tageswert wird mit derselben Mechanik gealtert wie die Aussage eines Influencers: gleiche fünf Stufen, gleiche Bilanz, gleiche Darstellung. Kein zweites Verfahren, kein zweites Vokabular. Die Zuordnung folgt der Zone des Tageswerts und der tatsächlichen Tagesrichtung; ein neutraler Tageswert kann dabei weder „sehr gut" noch „sehr schlecht" altern – wer sich kaum festlegt, kann nicht herausragen und nicht abstürzen. Dieselbe Regel gilt für Influencer.

Gealtert wird nur, was ein eindeutiges Etikett trägt. Tage ohne Etikett gehen auf unser Konto – zu geringe Beteiligung ist unser Problem, nicht das der Community – und fallen aus Zähler und Nenner, genau wie „von uns nicht beurteilbar" im Logbuch.

Ein Tag gilt als seitwärts, wenn er innerhalb von ±0,75 % schließt. Die Grenze ist so gewählt, dass alle drei Ausgänge (steigend / seitwärts / fallend) etwa gleich häufig sind: Über die letzten 365 Tage traten sie zu 32 % / 33 % / 35 % ein. Ein engeres Band würde „keine klare Richtung" strukturell benachteiligen und damit Zurückhaltung bestrafen.

Boden-Abstimmung: ein Ausscheidungsverfahren

Die Frage „In welchem Bereich liegt das Tief dieses Zyklus?" wird monatlich neu gestellt. Ihre Auflösung ist asymmetrisch – und genau deshalb überhaupt möglich:

Überlebende sind keine Sieger. Wer jeden Monat den tiefsten Bereich wählt, scheidet nie aus und liegt trotzdem nie richtig. Deshalb heißt es überall „noch nicht widerlegt", nie „lag richtig" – nur Widerlegungen sind ein Ergebnis. Die persönliche Historie führt zusätzlich den Abstand der eigenen Tipps zum tiefsten Kurs, weil Dauerpessimismus sonst unsichtbar bliebe.

Zonen sind versioniert. Feste Dollar-Zonen sind über Monate nicht vergleichbar: „50–60k" bei einem Kurs von 64k ist eine andere Aussage als bei 92k. Zu jeder Stimme wird deshalb der Kurs zum Abstimmungszeitpunkt gespeichert; ein Wechsel des Zonensatzes teilt den Monat in zwei Abschnitte – alte Stimmen bleiben bei ihrem Satz stehen, statt umgedeutet zu werden. Im Verlauf werden Zonen verschiedener Sätze nie als dieselbe Größe gezeichnet.

11. Grundsätze & Grenzen

Profil-Zustand „verifiziert" & der direkte Korrekturweg

Bewertete Personen können ihr Profil beanspruchen (kostenloser Zugang unter /influencer, Freischaltung per Einmal-Code). Ein beanspruchtes Profil trägt die Kennzeichnung „✓ verifiziert" und kann ein eigenes Profilbild führen. Der Zugang eröffnet den direkten Korrekturweg: In der eigenen Akte lässt sich zu jeder Aussage eine strukturierte Korrekturanfrage stellen, deren Bearbeitungsstatus im eigenen Bereich einsehbar ist.

Was „verifiziert" nicht bedeutet: Die Kennzeichnung sagt nur, dass die Person die Kontrolle über ihr Profil übernommen hat. Sie ist keine Empfehlung, kein Gütesiegel und kein Einverständnis der Person mit unseren Einordnungen – und sie ändert nichts an den Bewertungskriterien: Der Zugang erlaubt Anfragen, niemals das eigenständige Ändern des Archivs. Die redaktionelle Entscheidung trifft weiterhin ein Mensch.

Korrekturen: Betroffene Personen nutzen am einfachsten den direkten Korrekturweg über ihr beanspruchtes Profil (siehe oben); daneben können Betroffene und Leser jederzeit per E-Mail eine Überprüfung anstoßen: support@truebias.de. Wir prüfen jedes Anliegen zeitnah und passen Einordnungen an, wenn die Kriterien es hergeben. Jede nachträgliche Änderung an einer bereits beurteilten Aussage landet automatisch im Korrektur-Protokoll (Abschnitt 12).

12. Korrektur-Protokoll

Das Korrektur-Protokoll ist unser Versprechen, Bewertungen nicht stillschweigend umzuschreiben. Damit das überprüfbar ist – und nicht nur behauptet –, protokolliert der Server jede nachträgliche Änderung an einer bereits beurteilten Aussage und jede Entfernung einer Aussage automatisch und dauerhaft – seit dem 29. August 2026 ohne Monatsgrenze, also unabhängig davon, ob der betroffene Monat schon in die Statistik zählt (Abschnitt 7). Einträge werden nie gelöscht. Zwei Dinge sind bewusst keine Korrektur: das erste Urteil über eine bis dahin offene Aussage und neue Aussagen selbst – sie erscheinen als eigene Einträge („Neue Aussage") im Protokoll und stehen dauerhaft mit Datum und Quelle in der Chronik. Auch Änderungen an dieser Methodik selbst stehen als eigene Einträge im Protokoll – mit Vorzustand, Endstand und Begründung.

Korrekturen stehen nicht in einer eigenen Liste, sondern in demselben Ereignisstrom wie alles andere: dem Protokoll. Dort trennen zwei Filter „neu erfasst“ von „nachträglich geändert“, und hinter jeder Änderung klappt auf, welches Feld betroffen war, was vorher dastand und warum. Das Korrektur-Protokoll einer einzelnen Akte ist derselbe Strom, nach dieser Akte gefiltert – kein zweites Verzeichnis, das auseinanderlaufen könnte.

Hier stand bis Juli 2026 ein eigener Auszug. Er war ein zweiter Renderer über denselben Einträgen und damit genau die Stelle, an der zwei Darstellungen auseinanderlaufen – dieselbe Korrektur, zweimal verschieden formuliert. Deshalb führt diese Seite jetzt hin, statt nachzubauen:

Zum Protokoll →

13. Finanzierung

True₿ias finanziert sich über zwei Quellen: die Mitgliedschaften in TruEdge, sobald der Bereich geöffnet ist, und einen als Anzeige gekennzeichneten Affiliate-Link zur BitBox02-Hardware-Wallet (Stand 18. September 2026). Der Link steht als abgesetzter, gekennzeichneter Kasten am Ende von Bias Radar und Bias-Logbuch — nach dem redaktionellen Inhalt, nie darin. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision – der Preis für Käufer ändert sich nicht.

Die Anzeige ist keine redaktionelle Empfehlung: Sie nennt keine Vergleichskriterien und keine Alternativen, weil eine Anzeige, die sich als Test ausgibt, genau der Fehler wäre, den wir bei anderen messen. Weitere Werbepartner gibt es nicht: Kein bewerteter Influencer, keine Börse und kein sonstiger Anbieter zahlt uns Geld. Aufnahme, Einordnung und Bewertung von Aussagen sind von dieser Partnerschaft vollständig unabhängig; der Anbieter der Wallet ist nicht Gegenstand unserer Bewertungen. Ändert sich an der Finanzierung etwas, wird zuerst dieser Abschnitt aktualisiert.